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Rückblick: Mit längeren Öffnungszeiten an Sonnabenden und Aktivitäten haben Templiner Einzelhändler bislang bessere Erfahrungen gemacht als mit verkaufsoffenen Sonntagen. Jetzt gibt es eine neue Idee. Michaela Kumkar
Einzelhandel

Gibt es bald Einkaufsnächte in Templin?

Verkaufsoffene Sonntage bringen nicht jedem Einzelhändler etwas. Jetzt gibt es die Idee, ein neues Format in der Stadt auszuprobieren.
Templin

Am 12. Dezember findet in Templin der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr statt. Welche Termine 2022 möglich sind, darum ging es in der Stadtmarketingrunde. Die Meinungen unter Einzelhändlern, auch sonntags ihre Geschäfte zu öffnen, gehen auseinander. Für einige Händler stehen Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis, weil die Umsätze nicht entsprechend sind. Stattdessen schlagen sie vor, die Läden eher zu Veranstaltungen am Sonnabend länger zu öffnen. Oder aber freitags. Andere hingegen profitieren von dieser zusätzlichen Einkaufsmöglichkeit.

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An diesem Meinungsbild habe sich nichts geändert, wie Christine Splinter, Inhaberin des Modehauses Splinter, sagte. Ungeachtet dessen hätten sich Einzelhändler Gedanken gemacht, wie sie sich darüber hinaus einbringen können. „Auch wenn verkaufsoffene Sonntage laut gesetzlicher Grundlage an Veranstaltungen gebunden sein müssen: Es wäre schön, wenn längere Öffnungszeiten künftig weniger Anhängsel solcher Veranstaltungen sind“, meinte die Geschäftsfrau. In diesem Zusammenhang brachte sie Einkaufsnächte ins Gespräch.

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Die kann man sich auch bei der Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT) vorstellen. „Zwei im Jahr, freitags. Dann könnten die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet haben“, erläuterte Mitarbeiterin Liesa Langfellner. Drumherum sollte ein Programm gestrickt werden. „Eventuell mit einer Modenschau auf dem Markt oder einer After-Shopping-Veranstaltung mit Bühnenprogramm“, meinte sie. Was das Catering angehe, so überlege man, Anbieter aus den Ortsteilen ins Boot zu holen, die ihre Stände kostenfrei aufbauen könnten.

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Verkaufsoffene Sonntage soll es im nächsten Jahr trotzdem in Templin geben. Vorgeschlagen wurden sechs Termine als verkaufsoffene Sonntage: am 20. März in Verbindung mit einem Frühlingsfest auf dem Markt, am 1. Mai zum Frühschoppen, am 20. August zum Weinfest, am 18. September zum Töpfermarkt sowie am 12. und am 18. Dezember während der Templiner Weihnacht. Beschließen müssen darüber die Stadtverordneten.

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