Auf das „Abendmahl” sollen die Gläubigen künftig verzichten.
Auf das „Abendmahl” sollen die Gläubigen künftig verzichten. David Ebener
Kirche zu Corona

Gläubige sollen wegen Corona auf Abendmahl verzichten

Gottesdienste dürfen in der Uckermark noch stattfinden. Doch Vorsichtsmaßnahmen sollen beachtet werden.
Prenzlau

Der Supenintendent Dr. Reinhardt Müller-Zetzsche informierte, dass in Anbetracht des Corona-Risikos auch kirchliche Veranstaltungen eingeschränkt beziehungsweise abgesagt werden. „Gottesdienste können unter Beachtung sinnvoller Vorsichtsmaßnahmen noch stattfinden. Auf die Feier des heiligen Abendmahls, bei dem Brot und Wein miteinander geteilt werden, soll vorerst verzichtet werden”, so Müller-Zetzsche am Freitagnachmittag.

Kreissynode abgesagt

Vorausgegangen war die Mitteilung, dass die für Sonnabend in Schwedt geplante Kreissynode des Kirchenkreises Uckermark nicht stattfinden wird. Ob es einen Nachholtermin im Sommer geben wird oder ob die erforderlichen Entscheidungen auf der nächsten planmäßigen Synode im Herbst stattfinden, steht noch nicht fest.

Die Kreissynode ist das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in einer Region (Kirchenkreis). Angestanden hätte die Wahl aller regionalen Gremien und Funktionen. Das sind beispielsweise Stellvertreter des Superintendenten, Präsidium der Kreissynode, Kreiskirchenrat und verschiedene Ausschüsse. Auch die Delegierten für die Landessynode, also die Synodalen (ab 2021), wären gewählt worden. All diese Wahlen stehen nach sechs Jahren neu an, wenn die Kirchengemeinden ihren jeweiligen Gemeindekirchenrat gewählt haben.

 

zur Homepage