Verstorbener Lokführer

Gratis-Grabstein und mehr als 6000 Euro Spendengeld

Damit hätten die Kollegen des verunglückten Eisenbahners nie gerechnet: Nach Erscheinen des Artikels über den verstorbenen Lokführer Steffen F. rollt eine Welle der Anteilnahme.
Nadine Köhn im Führerstand ihrer Lok. Sie organisiert die Hilfe für die Hinterbliebenen ihres Kollegen.
Nadine Köhn im Führerstand ihrer Lok. Sie organisiert die Hilfe für die Hinterbliebenen ihres Kollegen. privat
Es hat sich sogar jemand gemeldet, der für die Kosten des Grabsteins aufkommen möchte.
Es hat sich sogar jemand gemeldet, der für die Kosten des Grabsteins aufkommen möchte. © Pictures4you - stock.adobe.com
Herabstürzende Äste sind bei Stürmen eine große Gefahr.
Herabstürzende Äste sind bei Stürmen eine große Gefahr. Nestor Bachmann
Die Bahn war sein Leben, hatte die Witwe von Steffen F. nach dem Unglück bestätigt.
Die Bahn war sein Leben, hatte die Witwe von Steffen F. nach dem Unglück bestätigt. Georg Hochmuth
Prenzlau

Völlig überwältigt von der Spendenbereitschaft der Leser des Uckermark Kurier hat sich Lokführerin Nadine Köhn am Dienstag noch einmal an die Prenzlauer Redaktion gewandt. Die Kollegin des verunglückten Eisenbahners managt seit dem Unglück nahe des Bahnhofs Milmersdorf die Unterstützung für die Familie und schrieb: „Die Resonanz ist mega. Bis jetzt sind schon mehr als 6000 Euro zusammengekommen. Ein Herr spendet sogar nach den Wünschen der Familie einen Grabstein. Ich bin total überwältigt von so viel Anteilnahme und kann gar nicht oft genug jedem, der hier mitmacht, Danke sagen.“

Superkollege und Pfundskerl

Die zweifache Mutter ist wie der durch einen Ast tödlich verletzte Steffen  F. bei der NBE beschäftigt und hat in den vergangenen Tagen erfahren dürfen, wie hochgeschätzt dieser war. Auch in der Redaktion meldeten sich nach dem Bericht ehemalige Mitstreiter und Freunde des 50-Jährigen, die ihn als Superkollegen und Pfundskerl beschrieben. Das Sturmopfer hinterlässt eine Frau und zwei Söhne.

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