NICHT ERREICHBAR

Hackerangriff auf Stadtverwaltung Angermünde

Das IT-System der Mündestadt ist weitgehend lahmgelegt. Das hat auch massive Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger.
Hacker haben sich an den EDV-Anlagen der Stadt Angermünde zu schaffen gemacht.
Hacker haben sich an den EDV-Anlagen der Stadt Angermünde zu schaffen gemacht. (Symbolbild) Sina Schuldt
Angermünde ·

Die Stadtverwaltung Angermünde hat mit den Folgen eines schweren Hackerangriffs auf ihre IT-Technik zu kämpfen. Wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte, seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorerst bis zum 7. April nicht erreichbar, jegliche Verwaltungsdienste seien geschlossen. Dies betreffe alle Verwaltungsbereiche inklusive Bürgerbüro und Standesamt. Alle Mitarbeiter der Verwaltung seien zudem vorerst nicht über E-Mail zu erreichen. Auch Termine könnten aktuell nicht vereinbart werden. Grund sei, dass der Hackerangriff das gesamte IT-System der Verwaltung beschädigt hat.

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Abgesehen davon sei die Telefonanlage aller Außenstellen von den Störungen betroffen, hieß es. Der Verwaltungsteil in der Heinrichstraße, das Stadtarchiv, die Horteinrichtungen „Am Mündesee“ und „Abenteuerland“ sowie die städtischen Kitas in Kerkow, Greiffenberg, Neukünkendorf, Frauenhagen und Crussow seien vorerst nicht telefonisch erreichbar. Die städtischen Horte seien aber über die gewohnten Mobilfunknummern zu erreichen. Auch die zentrale Telefonnummer 03331-260013 sei weiterhin erreichbar.

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Weiter erklärte die Stadtverwaltung, die massiven technischen Störungen seien durch ein Verschlüsselungsvirus hervorgerufen worden, der das System der Stadtverwaltung beschädigt hätte. Momenten arbeite die städtische IT-Abteilung in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma an der Wiederherstellung der Daten und des Systems.

Aktuelle Informationen sind auf www.angermuende.de zu finden.

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