CORONAINFEKTION

Halbes Team der Autobahnmeisterei Gramzow in Quarantäne

Durch einen Coronafall im Betrieb müssen 20 Kollegen zu Hause bleiben. Doch die Unfallbereitschaft ist abgesichert, beruhigt Leiter Lars Kähler.
Nur mit dem halben Personalbestand kann derzeit die Autobahnmeisterei Gramzow arbeiten.
Nur mit dem halben Personalbestand kann derzeit die Autobahnmeisterei Gramzow arbeiten. Heiko Schulze/Archiv
20 der rund 40 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Gramzow sind derzeit von einer coronabedingten Quarantäne betroffen.
20 der rund 40 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Gramzow sind derzeit von einer coronabedingten Quarantäne betroffen. Heiko Schulze/Archiv
Lars Kähler, Leiter Autobahnmeisterei Gramzow, ist ebenfalls in Quarantäne.
Lars Kähler, Leiter Autobahnmeisterei Gramzow, ist ebenfalls in Quarantäne. Monika Strehlow/Archiv
Gramzow.

Die Autobahnmeisterei Gramzow hat es eiskalt erwischt. Von einem Tag auf den anderen war die halbe Mannschaft aus dem Rennen genommen worden. Der Grund dafür: ein Coronafall unter den Kollegen. Bei einem Arztbesuch war einer der Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. „Der Landkreis hat sofort Quarantäne für alle Mitarbeiter angeordnet, die mit ihm in Kontakt waren“, informierte Lars Kähler, Leiter der Autobahnmeisterei. Wo sich der 49-jährige Mann angesteckt hat, sei nicht bekannt. Darüber mag er auch nicht spekulieren.

Kontaktpersonen getestet

Fakt sei, dass 20 Mitarbeiter seit der Feststellung vorsorglich zu Hause bleiben müssen. Selbst Lars Kähler ist davon betroffen. Symptome einer Erkrankung zeige bisher allerdings nur der Kollege, bei dem das Virus festgestellt worden war. Auch alle anderen Kontaktpersonen wurden getestet, die letzten am Donnerstag. Nun müsse man abwarten, bis die letzten Testergebnisse vorliegen.

Vorsorge hat sich bewährt

Durch den Ausfall der Kollegen könne die Arbeit der Autobahnmeisterei derzeit nur mit halber Kraft laufen. Beziehungsweise immerhin, wie es Lars Kähler positiv ausdrückte. Nicht zuletzt dank der vorsorglichen Maßnahmen, die seit dem Ausbruch der Viruserkrankung in der Autobahnmeisterei gelten. „Wir arbeiten in sogenannten Blöcken. Der zweite Block hatte keinen Kontakt zu dem Kollegen. Außerdem befanden sich weitere Mitarbeiter im Urlaub.“

Beruhigende Nachricht

Angesichts der Situation im Betrieb würden derzeit nicht alle Aufgaben erledigt werden können. „Da muss eben nachgearbeitet werden“, so der Leiter der Autobahnmeisterei. Eines sei jedoch sichergestellt: „Die Unfallbereitschaft ist abgesichert. Wir können noch reagieren“, erklärte er. Bis kommenden Dienstag müssen die 20 Mitarbeiter noch in Quarantäne bleiben. „Wenn alle Testergebnisse negativ sind, können wir ab Mittwoch wieder arbeiten“, äußerte er sich zuversichtlich.

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