Mitarbeiter der Firma Gala & Tiefbau Enrico Zierow legen derzeit oberhalb der neuen Tribüne im Templiner Stadion der
Mitarbeiter der Firma Gala & Tiefbau Enrico Zierow legen derzeit oberhalb der neuen Tribüne im Templiner Stadion der Freundschaft einen Gehweg an. Horst Skoupy
Die Bauarbeiten für die neue Tribüne im Templiner Stadion der Freundschaft kommen voran.
Die Bauarbeiten für die neue Tribüne im Templiner Stadion der Freundschaft kommen voran. Horst Skoupy
Sanierungsbedarf

Hartplatz im Templiner Stadion nicht mehr bespielbar

Eine Alternative in Form von Kunstrasen soll her. Die Stadt Templin und der SC Victoria Templin haben sich verständigt, dass der Verein dafür Fördermittel beantragt.
Templin

Die Baumaßnahmen im Templiner Stadion gehen voran. Davon haben sich vor Kurzem auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe Stadion (AG) überzeugt, informierte Fachbereichsleiterin Annette Nitschmann im Ausschuss für Soziales, Kultur, Bildung und Sport. Zu der AG gehören neben Vertretern der Stadtverwaltung und Sportvereine auch Templiner Stadtverordnete. „Die Tribünenelemente für die Sitzschalen sind aufgestellt, die Sitzschalen mittlerweile geliefert worden. Der Behindertenparkplatz ist fertiggestellt. Die Pflasterarbeiten sind fast beendet und die Arbeiten an der Tribüne werden fortgeführt.“ Als nächstes werde die Multifunktionsfläche in Angriff genommen.

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„Die Mitglieder der AG sind sich einig, dass die Fortführung der begonnenen Ertüchtigung des Stadions notwendig ist“, meinte die Fachbereichsleiterin. Dringenden Handlungsbedarf gebe es beim Hartplatz. „Darauf können Fußballer wegen akuter Verletzungsgefahr nicht mehr spielen.“ Die Alternative wäre ein Kunstrasenplatz. Kein neues Thema. Allerdings sei die Umgestaltung teuer, so Annette Nitschmann. Ohne Fördermittel wäre das Vorhaben nicht zu finanzieren. „Mit dem SC Victoria Templin ist deshalb vereinbart werden, dass er sich um über den Landessportbund um Fördermittel aus dem „Goldenen Plan Brandenburg 2021 bis 2024“ bemüht.“ Die Stadt werde den Verein dabei unterstützen. Auch über mögliche Finanzierungen sei bereits gesprochen worden. So könnte die Stadt den erforderlichen Eigenanteil in den Haushalt 2023/24 einplanen.

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Die Landesregierung unterstützt im Rahmen des „Goldenen Planes“ mit 25 Millionen Euro den Bau oder die Sanierung von vereinseigenen oder gepachteten Sportanlagen in Brandenburger Kommunen. Das Förderprogramm wird durch das Zukunftsinvestitionsfonds-Errichtungsgesetz ermöglicht. Jährlich stehen in dieser Laufzeit etwa 6,25 Millionen Euro zur Verfügung.

 

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