Die Vogelfreunde aus der Uckermark haben bei der „Stunde der Wintervögel“ 2245 Haussperlinge gezählt &nd
Die Vogelfreunde aus der Uckermark haben bei der „Stunde der Wintervögel“ 2245 Haussperlinge gezählt – Platz 1 im Ranking. Uwe Werner
Der Stieglitz wurde in der Uckermark in 17,7 Prozent der Gärten gezählt.
Der Stieglitz wurde in der Uckermark in 17,7 Prozent der Gärten gezählt. Uwe Werner
Der Kleiber scheint im Bestand stabil zu sein in der Uckermark.
Der Kleiber scheint im Bestand stabil zu sein in der Uckermark. Uwe Werner
„Stunde der Wintervögel“

Haussperling erneut die Nummer 1 in der Uckermark

Bei der „Stunde der Wintervögel“ 2022 zählten Naturfreunde in der Uckermark in 175 Gärten 8883 Vögel.
Uckermark

Bei der „Stunde der Wintervögel” des Naturschutzbund (NABU) Deutschland haben vom 6. bis 9. Januar 294 Uckermärker Vogelfreunde in 175 uckermärkischen Gärten, auf Balkonen oder an Futterhäuschen 8883 gefiederte Freunde gemeldet.

Was die Zählung bei den Nachbarn brachte: Gute Nachrichten für Kohl- und Blaumeise

An der Spitze der meistgezählten Vögel gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen. Am häufigsten wurden in der Region wieder Haussperling (2245 Exemplare in 70,8 Prozent der Gärten), Feldsperling, Kohlmeise und Blaumeise gemeldet. Platz 6 der „Top Ten“ belegte die Amsel. Stabil im Bestand erwiesen sich laut NABU in der Uckermark auch die Arten Grünfink (auf Platz 5), Rotkehlchen (Platz 11) und Kleiber (Platz 15). Besonders bemerkenswert ist der Anstieg bei den beobachteten Stieglitzen (+ 285 Prozent im Vergleich zu 2021), Buchfinken (+ 196 Prozent) und Buntspechten (+ 28 Prozent).

Was der NABU bei Beobachtungen empfiehlt: Der Nabu ruft wieder zur Vogelzählung in Vorpommern auf

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine öffentlich wirksame Aktion des NABU, um Menschen anzuregen, sich mit der Vogelwelt zu beschäftigen und deren Schönheit und Vielfalt selbst einmal zu erkunden. Die Aktion wird von den circa 25 aktiven Ornithologen der Templiner NABU-Fachgruppe unterstützt, um Nachwuchs an die Feldarbeit heranzuführen und Interesse zu wecken, denn in unserer Fachgruppe fehlt die junge Generation, sagte Arno Hinz, stellvertretender Leiter der Fachgruppe Ornithologie/Artenschutz. die Zählaktionen seien zwar Momentaufnahmen, aber man könne durch große Mengen von Zählergebnissen Trends erkennen.

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