Katrin Zimmermann, Ramona Winkelmann (von links) und Jana Frank informierten sich bei Niklas Walle-Villain über Solarfahr
Katrin Zimmermann, Ramona Winkelmann (von links) und Jana Frank informierten sich bei Niklas Walle-Villain über Solarfahrzeuge. Horst Skoupy
Cedric, Erik und Finley hatten viel Spaß mit den Sphero-Robotern. Thaovy Seidel (von rechts) hatte ihnen den Umgang mit
Cedric, Erik und Finley hatten viel Spaß mit den Sphero-Robotern. Thaovy Seidel (von rechts) hatte ihnen den Umgang mit den App-gesteuerten Kugeln gezeigt. Horst Skoupy
Nara beobachtete beim ersten HeckMeck-Treffen in Templin ganz fasziniert, wie im 3D-Drucker ein Ring für sie entstand.
Nara beobachtete beim ersten HeckMeck-Treffen in Templin ganz fasziniert, wie im 3D-Drucker ein Ring für sie entstand. Horst Skoupy
In Schwedt betreut Rentner Jürgen Eichstädt eine Modellbau-Werkstatt. Bei Bedarf könnte es auch eine in Templin
In Schwedt betreut Rentner Jürgen Eichstädt eine Modellbau-Werkstatt. Bei Bedarf könnte es auch eine in Templin geben. Horst Skoupy
Sven Ketel zeigte Besuchern den Umgang mit programmierbaren Ozobots.
Sven Ketel zeigte Besuchern den Umgang mit programmierbaren Ozobots. Horst Skoupy
Projekt initiiert

HeckMeck Templin weckt Spaß am Tüfteln

Nach Schwedter Vorbild ist in Templin ein Treffpunkt für Technikinteressierte eröffnet worden. Auch in Prenzlau ist einer geplant.
Templin

HeckMeck ist ein Begriff, der eigentlich für allerlei Unfug steht. Davon kann im neu eröffneten Treffpunkt am Templiner Standort des Angermünder Bildungswerks (ABW) allerdings keine Rede sein. Vielmehr ist dort ein Raum entstanden, in dem man moderne Technik kennenlernen und am Tüfteln Spaß haben kann. Das Interesse ist geweckt. Dutzende Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene hatten sich programmierbare Ozobots, Sphero-Roboter oder auch 3D-Drucker nicht entgehen lassen.

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HeckMeck-Treffen wird es künftig jeden Dienstag ab 14 Uhr an dem ABW-Standort in der Straße des Friedens geben, informierte Dirk Messer. Er ist Leiter des Projektes freiRAUM des ABW, das in Kooperation mit dem Landkreis ins Leben gerufen wurde. Ein bisschen stand der bekannte Chaos Computer Club bei der Namensgebung Pate. „Der Begriff Chaos war aber durch den Club schon besetzt. Und so haben wir uns für HeckMeck entschieden“, erläuterte Messer.

Die Idee hinter diesen Treffen ist, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen in technischen Dingen austauschen, ausprobieren oder auch lernen können. Computergestützte Technik programmieren, Robotertechnik selbst bauen und deren Möglichkeiten austesten oder auch moderne Informationstechnik verstehen und selbst entwickeln – kurz gesagt, all die netten „Spielzeuge“, die jungen wie älteren Menschen Spaß machen, stehen bei HeckMeck im Mittelpunkt.

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Sein Vorbild hat das freiRAUM-Projekt in handwerklich sowie technisch-naturwissenschaftlich orientierten Arbeitsgemeinschaften und Workshops der Schwedter Talsand-Schule, informierte der gelernte Informatikkaufmann. Bei der Suche nach Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen Zugang zu sogenannten MINT-Bildungsinhalten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu ermöglichen, war der Landkreis auf die Aktivitäten aufmerksam geworden. Nach dem Schwedter Vorbild sollen jetzt auch in den anderen Städten Treffpunkte entstehen. „In Angermünde und Templin ist das bereits geschehen. Für Prenzlau suchen wir noch nach geeigneten Räumlichkeiten“, sagte Dirk Messer. Technikinteressierte sind übrigens aufgerufen, ihn dabei ehrenamtlich zu unterstützen, um Arbeitsgemeinschaften wie Modellbau oder ähnliches zu betreuen.

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