Henning Ihlenfeldt, selbst  ein Flohmarktfreund, bedauert die nötige Verkleinerung.
Henning Ihlenfeldt, selbst ein Flohmarktfreund, bedauert die nötige Verkleinerung. Bernhardt Rengert
Flohmarkt am Sonnabend

Heimatstube Fürstenwerder muss Depot räumen

In Fürstenwerder wird aus der Not eine Tugend gemacht. Nicht mehr Benötigtes soll bei Hofflohmärkten veräußert und der Erlös dem Museum zugutekommen.
Fürstenwerder

Eigentlich hatten die Mitstreiter der Ortsgruppe des Uckermärkischen Geschichtsvereins und des Tourismusvereins Fürstenwerder Seenlandschaft e.V. gehofft, dass die Räumlichkeiten „für die Ewigkeit“ zur Verfügung stünden. Aber was ist schon ewig? Lange hatte das günstig gegenüber den Heimatstuben Fürstenwerder gelegene Eckgebäude Berliner-/Ernst-Thälmann-Straße für Depotzwecke des Museums genutzt werden können. Nun soll es in Schuss gebracht und anderen Zwecken zugeführt werden. Andere Räume gibt es vorerst nicht, doch alles muss raus.

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Nicht wenig, was sich da im Laufe der Jahre an großen und kleinen Schätzen angesammelt hat. So dachten sich die Ehrenamtler wohl, warum nicht aus der Not eine Tugend machen und initiierten gleich mehrere Flohmärkte. Unter dem Motto „Wir räumen auf!“ wird der erste schon am 14. Mai von 10 bis 17 Uhr im Innenhof des Eckhauses stattfinden. Der zweite folgt am 25. Juni von 10 bis 16 Uhr und ein dritter dann am 9. Juli ebenfalls von 10 bis 16 Uhr.

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Der Erlös jedenfalls soll wieder den Heimatstuben Fürstenwerder zugutekommen. Und so räumen die Vereinsmitglieder schon mal fleißig auf und hoffen an den anberaumten Hofflohmarkttagen auf reges Interesse an den Tischen und möglichst viele Kaufwillige in Fürstenwerder. Die eine oder andere Geschichte gibt es zu den Fundstücken für Flohmarktfans gewiss gleich dazu.

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