IM DIALOG

Holzwirtschaft trifft grüne Politik in Milmersdorf

Um Zukunftsfragen ging es in einem Gespräch mit dem Grünen-Politiker Axel Vogel, den die Robeta Holz OHG zu sich eingeladen hatte.
Bei einem Rundgang durch die Produktionsstätten der Robeta Holz OHG sahen sich Carla Kniestedt, Axel Vogel und Michael Luthardt (nicht im Bild) auch im Stapelsortierwerk um.
Bei einem Rundgang durch die Produktionsstätten der Robeta Holz OHG sahen sich Carla Kniestedt, Axel Vogel und Michael Luthardt (nicht im Bild) auch im Stapelsortierwerk um. Horst Skoupy
Der Grünen-Politiker Axel Vogel (Zweiter von links) hat nach eigenen Angaben am Mittwoch die Robeta Holz OHG zum ersten Mal besucht.
Der Grünen-Politiker Axel Vogel (Zweiter von links) hat nach eigenen Angaben am Mittwoch die Robeta Holz OHG zum ersten Mal besucht. Horst Skoupy
Milmersdorf.

Holz als nachwachsender Rohstoff, der Sinn von Gütesiegeln, ökologisch sinnvolle Kreisläufe in der holzverarbeitenden Industrie – das waren Themen, über die am Mittwoch die Geschäftsführer der Robeta Holz OHG Milmersdorf mit Landespolitikern von Bündnis 90/Die Grünen gesprochen haben. Laut Ingo Tabbert, einer von drei Geschäftsführern, hatte das Unternehmen Axel Vogel als Mitglied des Brandenburger Landtages eingeladen. Er wurde begleitet von seinem Parteikollegen Michael Luthardt, Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst, sowie Landtagskandidatin Carla Kniestedt.

Sorge um nachwachsenden Rohstoff

Robeta hat sich vor allem auf die Verarbeitung und Veredlung der märkischen Kiefer spezialisiert. Und so brachten die Unternehmer unter anderem auch die Versorgung mit dem Rohstoff in der Zukunft ins Gespräch. Mitgeschäftsführer Edgar Rockel könne sich die Aufforstung brachliegender Flächen vorstellen, wie es sie beispielsweise in der Tangersdorfer Heide gebe.

Grüne plädieren für weiten Blick in die Zukunft

Für Axel Vogel ist das ein Thema, bei dem man über die nächsten 20 Jahre hinaus blicken müsse. Dann drohe ein Loch in der Versorgung mit diesem Rohstoff. Michael Luthardt sprach von einem Kurswechsel beim Waldumbau. Man wolle weg davon, eine Baumart wie die Kiefer durch eine andere, beispielsweise die Buche, zu ersetzen. „Wir wollen die Kiefernbestände stabilisieren“, sagte er. Dazu sei es notwendig, in den Wald eine Unterschicht einzubringen, die mit ihrem Blätterdach dafür sorge, dass der Waldboden in heißen trockenen Sommern nicht verbrennt.

Positives Fazit des Grünen-Fraktionschefs

Axel Vogel, der Robeta zum ersten Mal besuchte, zeigte sich nach dem Betriebsrundgang beeindruckt. Holzverarbeitung und -veredlung würden an dem Standort mit industriellen Mitteln in einem Maß betrieben, das mit der Region verträglich sei, erklärte er.

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