Cornelia Willing, Ute Taubert und Isolde Henke (von links) informierten über die Arbeit des Hospizvereines.
Cornelia Willing, Ute Taubert und Isolde Henke (von links) informierten über die Arbeit des Hospizvereines. Steffi Scholer
Viele Menschen wissen gar nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für solch eine schwere Lebensphase gibt.
Viele Menschen wissen gar nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für solch eine schwere Lebensphase gibt. Der Verein brachte Infomaterial mit. Steffi Scholer
Über die Frage an der Tafel kamen die Vereinsmitglieder ins Gespräch mit vielen Marktbesuchern.
Über die Frage an der Tafel kamen die Vereinsmitglieder ins Gespräch mit vielen Marktbesuchern. Sigrid Werner
Sterbebegleitung

Hospizverein stellt sich Uckermärkern vor

Ehrenamtliche Helfer des Hospizvereins in der Uckermark leisten Sterbe- und Trauerbegleitung. Die Nachfrage ist groß.
Templin

Der Uckermärkische Hospizverein e.V. hat anlässlich der brandenburgischen Hospizwoche mit Ständen auf dem Templiner Markt und in Angermünde auf seinen Verein und die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizhelfer aufmerksam gemacht. Der Verein zählt derzeit knapp 50 Mitglieder und noch einmal so viele ehrenamtliche Mitstreiter, von denen etwa nur ein Drittel Vereinsmitglieder sind. Sie sichern in der Uckermark Sterbe- und Trauerbegleitung ab. Die Nachfrage ist sehr hoch.

+++ Jugendfeuerwehr unterstützt Uckermärkischen Hospizverein +++

In Sachen Trauerbegleitung werden Hospizdienste derzeit sogar überrannt. In der Uckermark vermutet man, dass in der Pandemiezeit soziale Netzwerke im persönlichen Umfeld weggefallen sind, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen Halt geben. Deshalb wirbt der Verein verstärkt um neue Mitstreiter in dem Flächenkreis.

Mehr zur Hospizarbeit in der Uckermark: Pläne für Hospiz in Prenzlau werden konkret

An den Volkshochschulen in Prenzlau, Angermünde und Templin führt der Hospizverein übrigens sogenannte „Letzte-Hilfe-Kurse“ durch, in denen Laien, Betroffene und Angehörige Basiswissen erwerben können. Gerne gehe man aber auch mit Projekten an Schulen, um junge Leute frühzeitig an die Themen Tod und Sterben heranzuführen, sagte Steffi Scholer vom ambulanten Hospizdienst des Vereins.

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