Christopher Haan zeigt stolz das neue Blockheizkraftwerk mit Generator.
Christopher Haan zeigt stolz das neue Blockheizkraftwerk mit Generator. Sigrid Werner
Piero Minke von e.distherm steht vor der Betonschale, in der das BHKW versteckt ist.
Piero Minke von e.distherm steht vor der Betonschale, in der das BHKW versteckt ist. Sigrid Werner
Christopher Haan arbeitet seit vier Jahren an der klimafreundlichen Energieversorgung des Hotels.
Christopher Haan arbeitet seit vier Jahren an der klimafreundlichen Energieversorgung des Hotels. Sigrid Werner
Kraft-Wärme-Kopplung

Hotel in Groß Dölln beheizt Schwimmbad mit Abwärme

Im 25. Jahr seines Bestehens kann das Hotel Döllnsee-Schorfheide eine besonders klimafreundliche Investition in Betrieb nehmen.
Groß Dölln

Das Hotel Döllnsee-Schorfheide hat in diesem Jahr ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, das die Hotelanlage nicht nur mit Strom, sondern auch mit Wärme versorgt und damit die Grundlast abdeckt. Damit kann unter anderem auch das hauseigene Schwimmbad beheizt werden.

Erdgas statt Heizöl

Ebenfalls noch 2019 soll eine moderne Brennwertkesselanlage installiert werden, die mit umweltfreundlicherem Erdgas gespeist wird und Heizöl komplett ablöst. Sie soll dann künftig die Verbrauchsspitzen abdecken. Brennwerttechnik und Blockheizkraftwerk werden miteinander vernetzt, sodass jeweils nur so viel Wärme erzeugt wird, wie verbraucht wird.

Einzelkunde im Außenbereich

Bereits 2018 hatte die E.DIS Netz GmbH eine 2290 Meter Hochdruckleitung zu dem Einzelkunden im Außenbereich verlegt.

Sicherheit bei Havarien

Das Hotel mit 126 Zimmern und 38 000 Übernachtungen im Jahr, mit eigenem Brunnen und Kläranlage, ist ein Großverbraucher von Energie. Deshalb investiert es in diese energieeffiziente, klimaschonende Insellösung, die zugleich Sicherheit im Havariefall bei Stromausfällen gewährleistet.

Stromverbrauch sinkt

In den ersten fünf Monaten mit dem BHKW sollen die Stromkosten der Hotelanlage schon um die Hälfte gesunken sein. Die Kohlendioxideinsparung soll beim BHKW allein durch die Verdrängung des Netzstroms bei rund 190 Tonnen pro Jahr liegen.

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