NATURFOTOGRAFIE

Hummeln und Bienen trotzen dem Kontaktverbot

Die Sonne sorgt derzeit für emsiges Treiben in den Gärten und Grünanlagen in der Uckermark, die sich in ein El Dorado für Hobbyfotografen verwandeln.
Hummeln sammeln fleißig Nektar in der Blütenpracht und sorgen dafür, dass das Obst bestäubt wird.
Hummeln sammeln fleißig Nektar in der Blütenpracht und sorgen dafür, dass das Obst bestäubt wird. Uwe Werner
Uckermark.

Wer im Garten oder auf dem Grundstück Obstbäume, blühende Sträucher oder erste bunte Blumen hat, kann in diesen Tagen aus nächster Nähe ein summendes Schauspiel verfolgen. Bienen, Hummeln und andere Insekten sammeln nämlich fleißig Nektar in der Blütenpracht. Und nicht zuletzt sorgen sie dafür, dass das Obst bestäubt und hoffentlich prächtig gedeihen kann.

Und das ist ein wahrlich schwerer Job. Von Imkern ist zu erfahren, dass die Honigblase einer Biene etwa 20 Milligramm Nektar fassen kann. Eine Biene muss also etwa 50-mal ausfliegen, um ein Gramm Nektar zu sammeln.

41 Arten gezählt

Hummeln schaffen da weitaus mehr – etwa das Zwölffache einer Biene. Die Gattung der Hummeln (lateinisch Bombus) gehört zu den „Echten Bienen“ und bildet Staaten aus 50 bis 600 Individuen. In Deutschland sind 41 Arten heimisch, sieben davon kommen relativ häufig vor.

Kleingärtner, Obst- und Gemüsebauern freut das summende Treiben natürlich sehr. Aber auch Hobbyfotografen haben damit lohnenswerte Motive. Zugegeben, man braucht viel Geduld und vor allem einen voll geladenen Akku in der Kamera oder im Handy. Ebenso möglichst ein leistungssarkes Zoomobjektiv. Und nicht verzagen: Wenn bei 100 Versuchen ein tolles Foto herausspringt, ist das eine gute Trefferquote.

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