Erneut demonstrierten am Montagabend in Prenzlau Hunderte gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen.
Erneut demonstrierten am Montagabend in Prenzlau Hunderte gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen. Claudia Marsal
Protest

Hunderte Prenzlauer gehen gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße

Zu einem friedlichen Spaziergang haben sich Montagabend erneut viele Frauen und Männer aus der Region in der uckermärkischen Kreisstadt eingefunden.
Prenzlau

Die über Nacht verkürzte Frist für Genesene ist eins der Themen gewesen, über die die Teilnehmer des montäglichen Abendspaziergangs am 17. Januar in Prenzlau debattiert haben. Dass ihr Status nach einem positiven PCR-Test nicht mehr wie bislang sechs Monate, sondern nur noch 90 Tage gelten soll, treibt die Menschen in der Region merklich um. „Wie kann es sein, dass das RKI so etwas einfach rückwirkend in Kraft setzt? Das ist doch pure Schikane”, war in den Reihen auf dem Marktberg zu hören.

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Die Empörung der Bürger richtet sich ebenfalls gegen die zum 15. März in Kraft tretende Impfpflicht für medizinisches Personal, die viele Schwestern, Pfleger, Ärzte, Hausmeister, Küchenkräfte und andere mehr um ihren Job fürchten lässt. Die 2G- beziehungsweise 2G+-Regeln in wichtigen Alltagsbereichen wurden ebenfalls heftigst diskutiert. Sieht man dadurch hierzulande doch ein großes Firmensterben in Gastronomie und Einzelhandel kommen.

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Flankiert wurde die stumm marschierende Menge am Montagabend abermals von einem Polizeiaufgebot. Bislang war es bei den Protesten in Prenzlau immer ruhig geblieben.

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