OFFIZIELL PRÄSENTIERT

Impfzentrum in Prenzlau ist einsatzbereit

Bei einem offiziellen Termin wurde das Prenzlauer Impfzentrum Bürgermeistern und Amtsdirektoren vorgestellt. Ab 28. Januar soll hier geimpft werden.
Marek Heinemann von ,production office‘ (links) erläuterte den anwesenden Bürgermeistern und der Landräti
Marek Heinemann von ,production office‘ (links) erläuterte den anwesenden Bürgermeistern und der Landrätin den Ablauf der Impfung. Mathias Scherfling
Landrätin Karina Dörk (CDU) im Gespräch mit den Bürgermeistern (von links) Hendrik Sommer (Prenzlau), Fran
Landrätin Karina Dörk (CDU) im Gespräch mit den Bürgermeistern (von links) Hendrik Sommer (Prenzlau), Frank Zimmermann (Boitzenburger Land), Matthias Schilling (Uckerland) und Detlef Tabbert (Templin) Mathias Scherfling
Landrätin Karina Dörk (rechts) im Gespräch mit Mitarbeitern vom DRK Kreisverband Westuckermark/Oberbarnim e.V.
Landrätin Karina Dörk (rechts) im Gespräch mit Mitarbeitern vom DRK Kreisverband Westuckermark/Oberbarnim e.V. Mathias Scherfling
Der Leiter des Impfzentrums, Uwe Schmidt, gab dem Regionalsender UM.tv ein Interview.
Der Leiter des Impfzentrums, Uwe Schmidt, gab dem Regionalsender UM.tv ein Interview. Mathias Scherfling
Das Impfzentrum ist komplett bereit für die ersten Impfwilligen – es fehlt nur noch der Impfstoff.
Das Impfzentrum ist komplett bereit für die ersten Impfwilligen – es fehlt nur noch der Impfstoff. Mathias Scherfling
Der Eingang befindet sich an der Seite der Turnhalle. Hier ist für wartende Patienten von der Stadt Prenzlau ein Zelt auf
Der Eingang befindet sich an der Seite der Turnhalle. Hier ist für wartende Patienten von der Stadt Prenzlau ein Zelt aufgestellt worden Mathias Scherfling
Prenzlau ·

Es ist vollbracht – das Impfzentrum in Prenzlau ist einsatzbereit. Diese Nachricht überbrachte Landrätin Karina Dörk (CDU) am Dienstagvormittag (26. Januar) den anwesenden Amtsdirektoren und Bürgermeistern aus der Region, die nach Prenzlau gekommen waren, um sich das Impfzentrum anzuschauen. Im Anschluss wurde das Procedere der Impfung von Marek Heinemann erläutert.

Straff durchorganisiert

Demnach werden Impfwillige zunächst begrüßt und namentlich aufgenommen. Dabei sollten nach Möglichkeit die Einladung zur Impfung, ein Impfausweis und die Krankenkassenkarte nicht vergessen werden. Ein Lotse bringt den Impfwilligen dann zu Registrierung, hier bekommen sie einen Anamnesebogen, der im Wartebereich auszufüllen ist. Im Anschluss wird zur Impfung aufgerufen.

Impfstoff von Moderna

Die Impfung selbst beginnt mit einem kurzen Informationsgespräch. Danach wird geimpft. Am Ende sollen geimpfte Personen nach Möglichkeit noch etwa 30 Minuten zur Beobachtung im Impfzentrum bleiben. Es gibt dafür auch mehrere Ruheräume. Wie Uwe Schmidt, Leiter des Impfzentrums mitteilte, ist zunächst bis 2. Februar Impfstoff vorhanden. Schmidt geht aber davon aus, dass es auch für die danach bis 12. Februar vereinbarten Impftermine durch Nachlieferungen Impfstoff geben wird. Rund 70 Personen sollen ab Donnerstag, dem 28. Januar, zunächst pro Tag im Prenzlauer Impfzentrum geimpft werden.

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Kommentare (1)

Im Landkreis berechnen sich die Senioren (=> 65 Jahre) und gefährdete Personen mit Vorerkrankungen auf mindestes 25 % (eher 30 %) von ca. 120 000 Einwohner, also ca. 30 000. Wollen ca. 75 % eine Impfung, wären das 22 500 Personen. Bis diese alle im Impfzentrum Prenzlau geimptt sind (22 500/70), bräuchte es 321 Tage, was ohne Wochenende 64 Wochen beträgt.
Für die genannten Risikogruppen kommen ja vor allem die Impfstoffe von Biontech oder Moderna infrage, weil die einen bessern Erkrankungsschutz gewähren als Astra/Seneca, d.h. man kann jetzt auch für diese Gruppen nicht auf die kommende Zulassung der Vektorimpfstoffe verweisen, die evtl. irgendwann mal die Hausarztpraxen verimpfen. Wie passt das mit dem Versprechen von Herr Spahn zusammen, alle Bürgern würden bis zum Sommer ein Impfangebot erhalten.

Ich finde, da muss eine schnellere Lösung her sowie ein konkreter Plan, wann die Gruppen mit Imfpung dran sind. und ich bin persönlich sehr frustriert, dass man als Angehöriger der Risikogruppe (74 Jahre mit Vorerkrankungen) vielleicht erst im Herst oder Winter einen Impftermin erhalten wird.