CORONA-PANDEMIE

Impfzentrum Prenzlau ab Freitagabend einsatzbereit

In der kommenden Woche sollen die Impfungen in Prenzlau beginnen. Aber zunächst gilt es, ein wesentliches Problem zu lösen.
Im Impfzentrum Prenzlau, dass in der Sporthalle der Grabow-Schule unter gebracht ist, könnte ab Freitagabend theoretisch
Im Impfzentrum Prenzlau, dass in der Sporthalle der Grabow-Schule unter gebracht ist, könnte ab Freitagabend theoretisch geimpft werden. Mathias Scherfling
Uckermark ·

Das Impfzentrum sollte am 25. Januar seine Arbeit aufnehmen, das war der Auftrag, den das Land dem Landkreis und der Stadt gestellt hatte“, sagte Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) zuletzt im Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales in Prenzlau. „Wir könnten am 22. Januar um 20 Uhr theoretisch eröffnen.“ Impfbeginn werde aber wahrscheinlich erst am Donnerstag, dem 28. Januar, sein. Das werde kurz vor der Eröffnung bekannt gegeben.

Nur wenig Impfstoff

Impfstoff werde es in der nächsten Woche geben. Aber der Bürgermeister geht davon aus, dass von den sechs vorgesehenen Impfteams wohl nur eins zu tun haben werde, da nicht so viel Impfstoff vorhanden sei. „Die ersten Impfungen starten und das ist ein gutes Zeichen“, betonte Hendrik Sommer. Man sei aber von der Lieferung des Impfstoffes abhängig. Der Impfstoff sei schon vor langer Zeit gekauft worden. Da die EU gemeinsam bestellt und dazu noch ein Ausschreibungsverfahren gemacht habe, müsse man sich mit dem abfinden, was geliefert werde.

Lösung für Prenzlauer Senioren

„Für die älteren Bürger der Stadt – ich spreche erst einmal für die circa 1800 Senioren aus Prenzlau – haben wir eine Lösung“, so das Stadtoberhaupt. Er setze da zunächst auf Eigenverantwortung, weil Senioren auch sonst zum Arzt gehen müssten. „Wer aber partout keine Möglichkeit hat, das Impfzentrum zu einem Termin zu erreichen, weil kein Verwandter oder Nachbar greifbar ist, kann im Rathaus wenden und anrufen“, sagte der Bürgermeister. „Das wollen wir versuchen zu organisieren. Wir lassen unsere Senioren nicht hängen.“, sagte Hendrik Sommer.

Für die Senioren aus Schwedt, Templin und Lychen sei das natürlich eine andere Sache. Dort werde es wahrscheinlich Sonderbusse geben, aber das muss noch mit den Bürgermeistern, Amtsdirektoren und der Landrätin abgestimmt werden.

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