Während in anderen Ländern wie den USA schon seit einiger Zeit gegen Corona geimpft wird, beginnen die Impfungen in
Während in anderen Ländern wie den USA schon seit einiger Zeit gegen Corona geimpft wird, beginnen die Impfungen in Brandenburg erst am 27. Dezember. In der Uckermark dauert es noch etwas länger. Terry Pierson/Orange County Register via ZUMA/dpa
Gegen Corona

Impfzentrum Prenzlau öffnet erst Ende Januar

Am 27. Dezember soll es auch in der Mark mit den Impfungen gegen Corona losgehen – aber nicht in der Uckermark. Erste Injektionen gibt es in Schwedt.
Prenzlau

Am 27. Dezember sollen die Impfungen gegen das Coronavirus in Brandenburg beginnen – wie in den anderen Bundesländern auch. Die Uckermärker müssen sich allerdings noch gedulden, die meisten jedenfalls. Denn das für Prenzlau vorgesehene Impfzentrum ist noch nicht fertig, lange Zeit war noch nicht einmal der genaue Standort klar. Doch diese Suche kommt nun zum Abschluss, am Montag soll der exakte Standort bekannt gegeben werden. Erst am 25. Januar soll es voraussichtlich eröffnet werden, so die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg zuletzt.

Zunächst Ärzte und Pfleger

Als erste Personen in der Region sollen die medizinischen Mitarbeiter des Asklepios Klinikums Uckermark in Schwedt vor dem gefährlichen Virus geschützt werden. Hier soll der Start der Impfungen am 29./30. Dezember erfolgen. Das sehen die jüngst vorgestellten Planungen des Potsdamer Gesundheitsministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg vor. Schwedt gehört zu den Schwerpunktkrankenhäusern in Brandenburg.

Hohe Ansteckungsgefahr

Das Personal des Klinikums soll bevorzugt behandelt werden – wegen der hohen Ansteckungsgefahr, der es bei der Behandlung von COVID-19-Patienten ausgesetzt ist. In der Uckermark werden die meisten an Corona Erkrankten, die eine stationäre Versorgung benötigen, in Schwedt betreut. Zugelassen sein wird in der EU aller Voraussicht nach zunächst nur ein Impfstoff, der von Biontech und Pfizer. Erst im Laufe des Januars rechnen Experten mit der Genehmigung eines zweiten Impfstoffes, dem des US-Herstellers Moderna. Die Vakzine werden zunächst knapp sein. Auch in der Uckermark gilt: Anfangs können sich nur Personen ab 80 Jahren, Bewohner und Personal von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal immunisieren lassen.

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