Senioren sitzen im Wartebereich des Prenzlauer Impfzentrums und warten auf ihre Impfung.
Senioren sitzen im Wartebereich des Prenzlauer Impfzentrums und warten auf ihre Impfung. Mathias Scherfling
Eine Schwester zieht im Impfzentrum Prenzlau eine Spritze mit dem Impfstoff von Moderna auf.
Eine Schwester zieht im Impfzentrum Prenzlau eine Spritze mit dem Impfstoff von Moderna auf. Mathias Scherfling
Corona-Krise

Impfzentrum Prenzlau schließt vorübergehend

Impfstoff ist Mangelware. Deshalb kann nicht so vielen Menschen wie geplant eine Dosis verabreicht werden. Das hat in der Uckermark Konsequenzen.
Uckermark

Derzeit werden im Prenzlauer Impfzentrum täglich mehr als 70 über 80-jährige Uckermärker geimpft. Mehr ist im Moment nicht möglich, denn es gibt bekanntlich noch nicht ausreichend Impfstoff für alle impfwilligen Senioren. Die Dosen sind bis Ende März ein knappes Gut. Daher wird in der Kreisstadt zunächst einmal nur bis zum 12. Februar geimpft. „Vom 15. bis zum 24.  Februar wird das Impfzentrum voraussichtlich geschlossen“, teilte dessen Leiter Uwe Schmidt mit.

Keine neuen Impftermine

„Ab dem 25. Februar ist es in jedem Fall wieder geöffnet, weil wir dann damit beginnen, die zweite Impfung zu verabreichen. Ob wir allerdings parallel dazu auch wieder Erstimpfungen vornehmen können, hängt von der Versorgung mit Impfstoff ab“, ließ Schmidt wissen. Aktuell würden über die Hotline auch keine neuen Impftermine vergeben. Die mobilen Teams seien aber auch weiterhin in uckermärkischen Pflegeeinrichtungen unterwegs. „Bis zum 23. Februar sollen alle Bewohner von Pflegeheimen auch die zweite Impfung erhalten haben“, sagte Uwe Schmidt.

37 neue Fälle im Landkreis

Indessen sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner weiter. Mit Stand Donnerstag, 8 Uhr, sind den Behörden in den vergangenen 24  Stunden weitere 37 neue Fälle angezeigt worden, informierte das brandenburgische Gesundheitsministerium. Eine weitere Person, die an COVID-19 litt, ist an oder mit dem Virus verstorben. Die Inzidenz liegt in der Uckermark bei einem Wert von 110,1 – im Land Brandenburg insgesamt bei 106,1.

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