BÜRGERINITIATIVE

▶ In Templin protestieren Hunderte gegen Gasbohren (mit Video)

Die Bürgerinitiative Zehdenick-Templin-Gransee hat Bilanz gezogen über ein Jahr Kampf gegen Gasbohren. Sie will auch 2020 nicht lockerlassen.
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Die Verwaltungschefs der Städte Lychen, Zehdenick und Templin, Karola Gundlach, Bert Kronenberg und Detlef Tabbert, sowie
Die Verwaltungschefs der Städte Lychen, Zehdenick und Templin, Karola Gundlach, Bert Kronenberg und Detlef Tabbert, sowie der Amtsdirektor von Gransee Frank Stege (von links nach rechts) unterzeichneten gemeinsam ein Schreiben an den Ministerpräsidenten. Sigrid Werner
Kyra Maralt von der Bürgerinitiative erläuterte, warum bei der Gasförderung in jedem Fall gefrackt wird und was
Kyra Maralt von der Bürgerinitiative erläuterte, warum bei der Gasförderung in jedem Fall gefrackt wird und was die Bundesregierung vor hat. Sigrid Werner
Ulrike Werner forderte dranzubleiben, um weitere Gaserkundung oder gar -förderung gemeinsam zu verhindern.
Ulrike Werner forderte dranzubleiben, um weitere Gaserkundung oder gar -förderung gemeinsam zu verhindern. Sigrid Werner
Die Bürgerinitiative verteilte einen Beispielprotestbrief und sammelte Spenden.
Die Bürgerinitiative verteilte einen Beispielprotestbrief und sammelte Spenden. Sigrid Werner
Linken-Vertreter der Kreistage Uckermark und Oberhavel sagten der Bürgerinitiative Unterstützung zu.
Linken-Vertreter der Kreistage Uckermark und Oberhavel sagten der Bürgerinitiative Unterstützung zu. Sigrid Werner
Der Saal der Naturtherme war wieder gut gefüllt.
Der Saal der Naturtherme war wieder gut gefüllt. Sigrid Werner
Kalle Horning eröffnete mit seinem Kranichrufrock.
Kalle Horning eröffnete mit seinem Kranichrufrock. Sigrid Werner
Karola Gundlach setzt ihren Namenszug unter das Schreiben an den Ministerpräsidenten.
Karola Gundlach setzt ihren Namenszug unter das Schreiben an den Ministerpräsidenten. Sigrid Werner
Das Untersuchungsfeld Zehdenick Nord wurde schon zu DDR-Zeiten erkundet. Schon damals soll eine schlechte Gasqualität fes
Das Untersuchungsfeld Zehdenick Nord wurde schon zu DDR-Zeiten erkundet. Schon damals soll eine schlechte Gasqualität festgestellt worden sein. Sigrid Werner
Templin.

Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee hat am Donnerstagabend mit ihrer Informationsveranstaltung zu einem Jahr Widerstand gegen Gasbohren erneut den Saal der NaturTherme Templin gefüllt. Gemeinsam erneuerten Mitglieder der Bürgerinitiative, Kommunalpolitiker und Unterstützer aus den Landkreisen Oberhavel und Uckermark ihren Protest gegen die Erkundung und Förderung von Erdgas im Nordosten Brandenburgs. Seit 2016 verfügt die Firma Jasper Resources GmbH mit Sitz in Zehdenick über eine Lizenz zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen. Anfang 2019 war die seismische Erkundung erfolgt.

[Video]

 

Kritik an Landesregierung

Nächster Schritt wären Probebohrungen. Eine Genehmigung dafür und eine Verlängerung der Lizenz über den November 2020 hinaus will die Bürgerinitiative auf jeden Fall verhindern. Auf der Informationsveranstaltung nach einem Jahr Kampf gegen Gasbohren in der Region Zehdenick Nord übte die Bürgerinitiative massive Kritik an der Landesregierung, die sich bislang hinter dem bundesdeutschen Bergrecht versteckt und angesichts des Klimawandels mit Genehmigungen für weitere Erkundung von fossilen Brennstoffen wie dem Erdgas das falsche Signal gesetzt habe.

Bürgermeister zeigen Geschlossenheit

Auf der Informationsveranstaltung unterzeichneten die Kommunalvertreter der Region, Bürgermeister aus Zehdenick, Templin, Lychen und der Amtsdirektor aus Gransee einen weiteren offenen Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, in dem sie sich gemeinsam mit dem Bürgermeister aus Fürstenberg gegen eine Gasförderung in der touristisch geprägten Region aussprechen und den Sinn der Erschließung neuer Erdgasfelder in Brandenburg in Frage stellen.

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