Die Afrikanische Wildschweinpest im Rahmen halten – das ist ein Ziel der Jagd im Stadtforst.
Die Afrikanische Wildschweinpest im Rahmen halten – das ist ein Ziel der Jagd im Stadtforst. Uwe Werner
Stadtförster Christian Hierdeis
Stadtförster Christian Hierdeis Sigrid Werner
Afrikanische Schweinepest

Jagd auf Schwarzwild im Stadtwald Templin

Die ersten beiden Drückjagden in diesem Jahr in der Buchheide dienten vor allem der Eindämmung der Bestände.
Templin

Die Templiner Stadtförster sind mit zwei Treibjagden im Revier Buchheide in das neue Jahr gestartet. Dabei wurden je ein Stück Dam- und Rotwild, 14 Rehe und elf Wildschweine erlegt. An den beiden Jagdtagen waren jeweils 30 Jäger, vor allem Begehungsscheininhaber, aber auch ein paar Gäste, und 15 Treiber mit Hunden im Einsatz.

Schwerpunkt der Jagd war, die Schwarzwilddichte weiter zu reduzieren, so Stadtförster Christian Hierdeis. Da die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter auf dem Vormarsch sei, sei die Gefahr der Ansteckung geringer, wenn sich die Wildschweinpopulation in Grenzen halte.

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Die Stadtförster seien zufrieden mit der Jagdstrecke in der Buchheide, auch wenn sie in der Vergangenheit schon größer gewesen sei. „Aber wir haben dank kontinuierlicher Jagd inzwischen eine etwa gleichbleibende und keine Riesenstrecken mehr“, so Hierdeis. Neben der Eindämmung der ASP-Seuche seien es Anliegen der Jagd im Stadtforst, die Wilddichte dauerhaft so einzuregeln, dass hier sowohl das Wild seinen Platz habe, als auch der Baumnachwuchs sich ohne Zäune nachhaltig entwickeln könne. Je besser die Naturverjüngung hochkomme, umso mehr Deckung und Futter habe das Wild. Es werde dann auch für den Baumnachwuchs nicht mehr zur existenziellen Bedrohung.

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