Naturschützer verärgert
Junge Bäume in Rutenberg gestohlen

Ursula Gruber kann nicht verstehen, dass jemand frisch gepflanzte Obstbäume an der Rutenberger Straße stiehlt.
Ursula Gruber kann nicht verstehen, dass jemand frisch gepflanzte Obstbäume an der Rutenberger Straße stiehlt.
Horst Skoupy

Vor einem Monat pflanzten Naturfreunde entlang der Straße des Lychener Ortsteils 18 Apfelbäume. Jetzt fehlen fünf von ihnen.

Mit Unverständnis haben Naturschützer auf den dreisten Diebstahl junger Bäume im Lychener Ortsteil Rutenberg reagiert. Es sei gerade mal vier Wochen her, dass sie auf Initiative des Fördervereins Mensch-Natur-Umwelt Uckermark 18 hochstämmige Apfelbäume entlang der Rutenberger Straße gepflanzt haben, berichtete Ursula Gruber, die zu den Akteuren gehörte. Am vergangenen Montag mussten sie feststellen, dass fünf der Bäumchen aus ihren Pflanzlöchern verschwunden sind. Die jungen Bäumchen habe die Verwaltung des Naturparks Uckermärkische See den Naturfreunden unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Unnötige Tat

Abgesehen davon, dass die Tat eine Missachtung der Arbeit sei, die die Freiwilligen dort geleistet haben, bestehe überhaupt keine Notwendigkeit, von einer öffentlichen Straße Obstbäume zu stehlen, so die Türkshoferin. So wie der Förderverein die Bäumchen erhalten hat, würde der Naturpark auch privaten Interessenten jedes Jahr kostenlos Apfelbäume zum Pflanzen zur Verfügung stellen mit der Auflage, die dauerhafte Pflege dafür zu übernehmen.

Anzeige folgt

Ohne Folgen soll der dreiste Diebstahl nicht bleiben. Ursula Gruber will Anzeige bei der Polizei erstatten. Zugleich hofft sie, dass es möglicherweise Hinweise zu dem Vorfall gibt. Wer etwas beobachtet hat oder etwas darüber weiß, der könne sich an sie wenden, gern auch anonym, sagte sie.

Telefon: 039888 526361