„FRIDAYS FOR FUTURE”

Junge Templiner pflanzen 400 Bäumchen

Mit einer Aktion im Stadtforst haben Jugendliche ein Zeichen gesetzt. Sie wollen nicht nur Klimaschutz fordern, sondern handeln.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Die Stadtförster Christian Hierdeis und Jürgen Schuppelius (vorn von links) zeigten, wie es geht.
Die Stadtförster Christian Hierdeis und Jürgen Schuppelius (vorn von links) zeigten, wie es geht. Sigrid Werner
Landrätin und Bürgermeister gingen mit gutem Beispiel voran.
Landrätin und Bürgermeister gingen mit gutem Beispiel voran. Sigrid Werner
In eineinhalb Stunden waren 400 Bäumchen in den Boden gebracht.
In eineinhalb Stunden waren 400 Bäumchen in den Boden gebracht. Sigrid Werner
Erwachsene und Jugendliche waren bei dieser Aktion ein Team.
Erwachsene und Jugendliche waren bei dieser Aktion ein Team. Sigrid Werner
Templin.

Rund 20 junge Leute und etwa zehn Erwachsene sind dem gemeinsamen Aufruf der Initiative „Fridays for future” und der Stadt Templin gefolgt und haben in einer ersten Baumpflanzaktion im Templiner Stadtwald ein Zeichen gesetzt. Man wolle nicht nur Klimastreiks organisieren, sondern auch selbst für den Klimaschutz aktiv werden und handeln, hieß es. Gemeinsam pflanzten die Teilnehmer 400 Ahornbäumchen in einen von Trockenheit und Borkenkäfern geschädigten Fichtenbestand.

Pflanzaktion zur 750-Jahrfeier

Bei der Pflanzaktion mit den Jugendlichen wurde gemeinsam mit dem Templiner Bürgermeister die Idee geboren, 2020 noch eine größere Aktion, dann im Gandenitzer Revier, zu starten und im Jubiläumsjahr der Stadt 7500 Bäume zu pflanzen. „Wir sind dabei”, hieß es von der Templiner Jugendinitiative. Auch der Landkreis will mit den Kommunen und Schulen Pflanzaktionen initiieren, teilte Landrätin Karina Dörk (CDU) mit.

 

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Kommentare (7)

Was das immer mit den Bäume pflanzen im Wald soll?! Die Wälder regenerieren sich ziemlich gut von selbst. Geht mal eine Runde darin spazieren oder Pilze sammeln. Der ganze Wald ist voll mit jungen Bäumen. Wo Platz, Nährstoffe und Licht ist, wird ganz von allein ein Baum wachsen.

gibt es kaum noch. Das meiste sind Forstkulturen, bestehend aus schnell wachsenden Nadelhölzern.
Wenn Menschen sich also mit dem Thema befassen und für einen Hauch von Diversität sorgen, ist das eine gute Sache.

Sie haben einen Vo..., Echte Wälder gibt's nicht mehr, ne in Neubrandenburg nicht, da gibt's nur Beton. Statt hier ständig Linksgrüne Demagogie zu betreiben sollten sie mal ins Grüne fahren. Aber vor lauter Demonstrieren etc , hat man ja keine Zeit. Gibt keinen echten Wald mehr? Lächerlich! Und nun gut schreib!

so aufregen. In Ihrem Alter muss man da vorsichtig sein.

Ich bin sehr viel draußen, da ich ein Herdenschutzprojekt leite. Keine Angst, das mach ich ehrenamtlich, also nicht Ihre hart verdienten Steuergelder. Und ich denke, ich kann einen gesunden, "echten" Wald durch aus von einer Forst Kultur unterscheiden. Urwälder gibt es sowieso nur noch vereinzelt. Und Sie wollen doch nicht bestreiten, das wenn Menschen raus gehen und Bäume pflanzen, es nicht etwas positives ist? Zumindest beschäftigen sich diese Menschen ein wenig mit der Umwelt in der sie leben. Und vielleicht denken sie daran beim nächsten Spaziergang daran und schnipsen ihre Kippe nicht einfach weg...

Ich habe nicht nur einen Vogel, sondern Hühner, Enten, Gänse und Perlhühner...
Insgesamt so um die 100

Will ich mal glauben, habe auch Hühner , Kaninchen und bin wahrscheinlich mehr im Wald unterwegs wie sie und übrigens Nichtraucher.

Wenn sie mit "echte Wälder" Urwälder meinen, kann ich ihnen recht geben, davon existieren nur noch ein paar in Bayern. Aber damit sind Wälder gemeint, die noch nicht mal durch eine Straße erschlossen sind. Ansonsten ist die Uckermark voll von schönen natürlichen Wäldern und Naturschutzgebieten. Fahren sie mal raus.

Übrigens vertreiben die gepflanzten Bäume auch wieder Pflanzen, die sonst an der Stelle natürlich gewachsen wären.