STRAFANZEIGE ERSTATTET

Jurist wirft Ordnungsamt in Gerswalde Tierquälerei vor

Fünf Tage quälte sich eine Katze am Straßenrand in Mittenwalde. Ein Jurist hat jetzt Anzeige gegen das Ordnungsamt Gerswalde erstattet.
Die Katze war so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste – fünf Tage lang quälte sie sich am Straßenrand.
Die Katze war so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste – fünf Tage lang quälte sie sich am Straßenrand.
Gerswalde.

Gegen das Ordnungsamt Gerswalde wurde Strafanzeige erstattet, nachdem in Mittenwalde eine schwer verletzte Katze mehrere Tage leiden musste. Dr. Hannes Beutel beruft sich auf den Paragraf 17 des Tierschutzgesetz, beschuldigt die Mitarbeiter unter anderem der quälerischen Tiermisshandlung durch Unterlassen. Beutel ist Strafrichter an einem Landgericht in Thüringen, Anne Mammen, Zeugin des Vorfalls in Mittenwalde, seine Cousine.

Beutel wirft dem Amt vor, dass es seiner Pflicht nicht nachgekommen ist. Vor zwei Wochen war eine Katze schwer verletzt am Straßenrand entdeckt worden. Erst fünf Tage später konnte das Tier eingefangen und eingeschläfert werden. Zuvor soll Mammen das Ordnungsamt kontaktiert haben, die Mitarbeiter sollen sie aber ignoriert haben. Amtsdirektor Andreas Rutter bestreitet die Vorwürfe.

Ob es zu einer Anklage kommt, ist noch nicht sicher – Beutel geht davon aus, dass die Anzeige erst in den nächsten Tagen oder Wochen in Neuruppin aufgenommen und geprüft wird.

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