Bodo Fellwock (rechts) und Mario Häfele (2. von rechts) traten mit ihren Vereinskindern in Brüssow an.
Bodo Fellwock (rechts) und Mario Häfele (2. von rechts) traten mit ihren Vereinskindern in Brüssow an. privat
Die Kinder waren heiß auf Medaillen und Pokale.
Die Kinder waren heiß auf Medaillen und Pokale. privat
Bodo Fellwock trainiert den Nachwuchs in Brüssow.
Bodo Fellwock trainiert den Nachwuchs in Brüssow. privat
Auch Stock-Kata gehörten zum Wettkampf.
Auch Stock-Kata gehörten zum Wettkampf. privat
Kampfkunst-Dojo-Uckermark

Karateka meistern ihr erstes Turnier nach der Coronapause

Monatelang mussten die Kinder auf ihr Kampfsporttraining verzichten. Erst im Juni lief die Ausbildung wieder an. Nun das Kräftemessen in Brüssow.
Brüssow

Seit vielen Jahren hat sich Bodo Fellwock der sportlichen Förderung von Kindern und Jugendlichen verschrieben. Der 59-Jährige leitet den Verein Kampfkunst-Dojo-Uckermark e.V., der ein- bis zweimal die Woche zum Training in die Brüssower Turnhalle einlädt. Dort fand nun nach mehrmonatiger Pause erstmals wieder ein Turnier statt.

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Neben seinen eigenen Schützlingen nahmen an der Karatemeisterschaft auch Kinder der Kampfkunstschule Kranich e.V. von Mario Häfele teil. Bodo Fellwock stellte im Gespräch mit dem Uckermark Kurier heraus, wie wichtig diese Veranstaltung für die Motivation der Mädchen und Jungen gewesen sei.

Heiß auf Gürtelprüfungen

Ihnen stecke die lange Coronapause noch in den Knochen, schätzte der Schwarzgurt-Träger ein. Glücklicherweise seien in der Zwangspause zwar nur wenige Kinder abgesprungen. „Aber es war schwer, sie ohne gemeinsames Training zu motivieren, an ihren Fähigkeiten zu arbeiten“, stellte der Dreifach-Vater fest. Das widerspiegele sich jetzt natürlich in ihrem Können, setzte der Uckermärker bedauernd hinzu: „Aber die Kinder waren ganz heiß auuf diesen Wettkampf und die anschließenden Gürtelprüfungen. Und das ist doch wichtig.“

Selbstkritisch schätzte der Bundespolizist ein, dass nicht nur die Jüngsten, sondern auch die Erwachsenen Anlaufschwierigkeiten gehabt hätten, unter anderem bei der Findung von Kampfrichtern und später dann bei der Auswertung.

Gelungene Veranstaltung

„Manche Helfer waren erstmals dabei, das musste sich erst einspielen.“ Alles in allem bewertet er die Veranstaltung im Nachgang für sehr gelungen, nicht nur, weil sein eigener Verein letztlich als Gastgeber in der Mannschaftswertung den ersten Platz holte. „Letztes Jahr mussten wir dieses Turnier ja wegen der Coronamaßnahmen eine Woche davor noch absagen. Entsprechend groß waren die Erwartungen dieses Mal“, erklärte der Uckermärker: „Und dafür, dass wir ja so richtig erst im Juni wieder mit dem Training anfangen konnten, haben sich alle der 15 Teilnehmer im Alter von 6 bis 14 Jahren super geschlagen. Ich bin sicher, dass wir das Verpasste wieder aufholen können, wenn alle eifrig dabei sind im Training.“

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