NAHERHOLUNGSGEBIET

Kleine Heide soll größer werden

Zusammen mit dem Naturschutzgebiet Charlottenhöhe könnte aus dem Naherholungsgebiet Kleine Heide bei Prenzlau ein echtes El Dorado Naturliebhaber werden.
Stadtförster Jens Rackelmann
Stadtförster Jens Rackelmann Kai Horstmann
Prenzlau.

Das Naherholungsgebiet Kleine Heide an der B 109 erfreut sich nicht nur bei Prenzlauern großer Beliebtheit. Nun werden die Pläne konkreter, das Gebiet in absehbarer Zeit mit dem Naturschutzgebiet Charlottenhöhe zusammen zu führen. Damit könnte die Kleine Heide größer und noch schöner werden. Diese Gedanken stellte Stadtförster Jens Rackelmann im Ausschuss für Wirtschaft, Stadt- und Ortsteilentwicklung in seinem Bericht zum Waldzustand vor.

Flächentausch vorgeschlagen

Dabei geht es um ein etwa 111 Hektar großes Areal, welches zwischen dem Naherholungsgebiet und dem Naturschutzgebiet liegt und derzeit landwirtschaftlich genutzt wird. Diese Fläche könnte Prenzlau gegen andere im Stadtgebiet liegende Nutzflächen eintauschen, so die Idee. „Wenn es zu diesem Flächentausch kommen sollte, dann bekommt die Stadt die Möglichkeit, ehemalige Wege zu reaktivieren“, sagte Jens Rackelmann. Die alten Wege lägen derzeit unter dem Acker verborgen, seien aber noch erkennbar.

Großer Gewinn für Prenzlau

Der Landwirtschaftsbetrieb hatte mit der Bewirtschaftung der dort lange Zeit brach liegenden Flächen beginnen müssen. „Falls der Tausch zustande kommt, könnte die Stadt die Vorgabe machen, die Fläche in Bio-Landwirtschaft zu betreiben. Das wäre von herausragender ökologischer Bedeutung.“ Gerade am Südrand der Kleinen Heide habe sich ein Biotop mit Kleingewässern, Trockenwiesen und Hecken entwickelt. Derzeit arbeite die Stadtverwaltung an einer Umsetzung des Projektes, so Bürgermeister Sommer. Allerdings liege die letzte Entscheidung in den Händen der Stadtverordneten. Mit einem Beschluss ist in diesem Jahr dennoch nicht zu rechnen.

 

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