NATURSCHUTZ-TÜV

Kleinod Karpfenseen soll bewahrt werden

Die Bestandsaufnahme für ein Schutzgebiet nahe Feldberg ist beendet. Nun wird diskutiert, wie Biotope und Arten erhalten werden können.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Eike Freyer (links) von UmweltPlan und Kerstin Vasters erläuterten den Bürgern die Kartierungsergebnisse.
Eike Freyer (links) von UmweltPlan und Kerstin Vasters erläuterten den Bürgern die Kartierungsergebnisse. Sigrid Werner
Boisterfelde.

Das Schutzgebiet „Karpfensee bei Boisterfelde” an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen Monaten einem Naturschutz-TÜV nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) unterzogen worden. Jetzt wurden die Kartierungsergebnisse öffentlich vorgestellt.

Gemeinsam mit Einwohnern und Landnutzern diskutierten Vertreter der Planungsfirma UmweltPlan sowie des Landesamtes für Umwelt Vorschläge, wie der nur zum Teil sehr gute Erhaltungszustand der schützenswerten Lebensräume und seltenen Arten bewahrt bleiben kann. Die Ergebnisse werden in einem FFH-Managementplan zusammengefasst. Der erste Entwurf soll im Mai vorliegen. Die Bürger haben dann noch einmal vier Wochen Zeit, ihre Hinweise für die Endfassung anzubringen.

Im und am Karpfensee wurden Fischotter, Biber, Rotbauchunke und Große Moosjungfer (Libelle) nachgewiesen.

Das FFH-Gebiet Nr. 316 Karpfensee bei Boisterfelde ist eines von 24 im Naturpark Uckermärkische Seen, für die bis Ende 2020 die Management-Planung abgeschlossen sein muss.

zur Homepage
Unser Sommerhit: Nordkurier digital + gratis Tablet