Patrick Muranko bittet die Parkplatznutzer in Prenzlau, sich an die vorgeschriebene Höchstdauer zu halten und die Parkuhr
Patrick Muranko bittet die Parkplatznutzer in Prenzlau, sich an die vorgeschriebene Höchstdauer zu halten und die Parkuhr zu stellen, damit es keine Strafe gibt. Claudia Marsal
Schild versetzt

Knöllchen-Ärger vorm roten Netto in Prenzlau

Wer ein Knöllchen kassiert, ist sauer. Dem möchte Unternehmer Patrick Muranko vorbeugen und hat die Umsetzung eines Schildes in Auftrag gegeben.
Prenzlau

Auf dem Platz vor dem roten Netto-Markt in der Dr. Wilhelm-Külz-Straße in Prenzlau gilt seit geraumer Zeit eine Parkbegrenzungsdauer von zwei Stunden. Patrick Muranko, zuständig im Nordosten für über 100 Filialen der namhaften Lebensmittelkette, ist überzeugt, dass diese 120 Frei-Minuten auch ausreichen, um in seinem Markt entspannt einkaufen und im Anschluss in der Friedrichstraße noch kurz bummeln gehen zu können. Doch leider würden die Flächen auch über diese Parkdauer hinaus genutzt, was zu Knöllchen führt, wenn die Politessen das mitbekommen.

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In Absprache mit dem örtlichen Ordnungsamt finden an diesem Standort seit Längerem schon Kontrollen der Parkuhren statt. Dabei sei in der Vergangenheit immer gehäufter aufgefallen, dass viele Kraftfahrer länger als erlaubt dort stehen, resümiert Muranko. „Das könnte aber durchaus daran liegen, dass einige das Schild mit der Begrenzungsdauer nicht wahrnehmen.” Dieses steht bislang noch in der Mitte des Platzes.

Zwei Stunden erlaubt

Um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen, wurde die Firma Keßler Bau beauftragt, es umzusetzen. Es bekommt seinen Platz demnächst direkt an der Auffahrt, dürfte dann also nicht mehr zu übersehen sein. Damit wolle man Streitigkeiten gar nicht erst aufkommen lassen, begründet Patrick Muranko diesen Schritt.

Diese zwei Stunden seien ohnehin ein Entgegenkommen an die Bürger der Stadt, weil man natürlich sehe, dass Parkmöglichkeiten insgesamt rar sind in der City. Nur dürfe durch missbräuchliche Nutzung eben nicht die Situation entstehen, dass die eigentlichen Discounter-Kunden für ihren Einkauf beim roten Netto dann keinen Parkplatz mehr finden. Eigentlich sind dort laut Patrick Muranko mit 90 Stellflächen ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, „aber erst seit wir die Parkraumbewirtschaftung gemeinsam mit dem städtischen Ordnungsamt betreiben, läuft es besser.”

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