ALTERNATIVE

Kreuzkruger feiern auf der Straße

Gänzlich aufs Beisammensein verzichten wollten Einwohner des kleinen Ortes nicht. Der Ortsbeirat hat sie unterstützt.
Das Straßenfest klang am Abend an der Feuerschale aus.
Das Straßenfest klang am Abend an der Feuerschale aus. privat
Kreuzkrug ·

Die Corona-Pandemie hat den regionalen Veranstaltungskalender ausgedünnt. Etliches wurde abgesagt, weil sich Hygieneregeln nicht ohne Weiteres umsetzen ließen. Mancherorts wurden Alternativen gefunden. Unter anderem in Petznick. Dort hatte der Ortsbeirat schon zu Beginn dieses Jahres beschlossen, das traditionelle Dorffest lieber auf 2022 zu verschieben. „Stattdessen wollten wir auf Straßenfeste setzen, die aus den Verfügungsmitteln des Ortsbeirates finanziell unterstützt werden“, erklärte Ortsvorsteherin Sybille Lipski.

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In Kreuzkrug, das zu Petznick gehört, haben solche Straßenfeste bereits Tradition. „Es gibt sie seit 2014. Nur im vergangenen Jahr hatten die Anwohner beschlossen, coronabedingt darauf zu verzichten“, informierte Sybille Lipski. Umso großer sei die Vorfreude auf die diesjährige Veranstaltung gewesen, die jetzt stattgefunden habe.

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Die Gulaschsuppe für alle hatte der Ortsbeirat spendiert. Für seine Getränke sorgte jeder selbst. Das Miteinander klang am Abend an der Feuerschale aus. „Es herrschte ausgelassene Stimmung. Kein Wunder, denn ein solches Beisammensein schweißt zusammen“, berichtete Sybille Lipski. So seien unter anderem Ideen geschmiedet worden, was man noch gemeinsam unternehmen könne. „Zum Beispiel eine Kremserfahrt, wenn das wieder ohne Einschränkungen möglich ist. Und auf jeden Fall im nächsten Frühjahr wieder ein Straßenfest.“

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