KINDERLEICHE IN DER UCKERMARK

Kripo sucht Mutter des toten Babys

Woran das neugeborene Mädchen, das im Wasser trieb, starb, ist weiterhin unklar. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Umgebung des Fundortes des toten Babys wurde nach Hinweisen abgesucht (Symbolfoto).
Die Umgebung des Fundortes des toten Babys wurde nach Hinweisen abgesucht (Symbolfoto). Bernd Wüstneck
Hohenfelde.

Im Fall der am Sonntag nahe Schwedt gefundenen Babyleiche bittet die Kriminalpolizei um Unterstützung aus der Bevölkerung bei der Aufklärung der Todesumstände. Die Ermittler hoffen darauf, dass sich aufmerksame Menschen melden, die in ihrem näheren Umfeld oder im Bekanntenkreis in den letzten Wochen eine schwangere Frau bemerkt haben, deren Schwangerschaft beendet ist, aber offenbar kein Baby bei ihr lebt.

Möglicherweise gibt es auch Angler, Jäger, Jogger, Radfahrer, Spaziergänger oder andere Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und die den Kriminalisten bei der Suche nach den Angehörigen des Babys weiterhelfen können.

Neugeborenes autopsiert

Das neugeborene Mädchen trieb am Sonntagnachmittag, dem 22. März, leblos im Wasser, als es von einem Spaziergänger am Ufer der Hohensaaten-Friedrichthaler Wasserstraße in Höhe der Teerofenbrücke zwischen den Ortschaften Gatow und Friedrichsthal gefunden wurde.

Das Ergebnis der am Montag durchgeführten Autopsie brachte die Kriminalisten in puncto Todesursache nicht weiter. Es ist weiterhin unklar, woran das Baby starb.

Hinweise nehmen die Ermittler in der Polizeiinspektion Uckermark in Prenzlau entgegen.

Telefon: 03984 350

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Hohenfelde

Kommende Events in Hohenfelde (Anzeige)

zur Homepage