SCHNAPPSCHUSS

Kunden in der Uckermark mit Corona-Blick

Früher stand man dicht gedrängt in kleinen Läden. Das darf aktuell nicht mehr sein. Auch Monique Wendlandt aus Schmölln geht jetzt auf Nummer sicher.
Monique Wendlandt findet gut, dass nur noch ein Kunde in den Laden darf.
Monique Wendlandt findet gut, dass nur noch ein Kunde in den Laden darf. Claudia Marsal
Schmölln.

Lieber einmal mehr durch die Schaufensterscheibe gucken und die Lage checken als sich oder andere Menschen mit COVID-19 infizieren. Das ist momentan die Devise von Monique Wendlandt aus Schmölln. Die 32-Jährige ist gerade in der Elternzeit und verlässt das Haus zurzeit nur, um die nötigsten Besorgungen zu machen. Aber wenn sie mit Baby Mathilda (11 Monate) doch zum Einkaufen muss, achtet sie darauf, niemandem zu nahe zu kommen.

Schild gesehen

„Das ist man ja nicht nur sich selbst, sondern auch anderen schuldig; alten Menschen zum Beispiel, die sich nicht anstecken sollen”, argumentiert die gelernte Erzieherin. Bei ihrem Dorfbäcker beispielsweise findet sie toll, dass dort jetzt ein Schild an der Tür auf die Ein-Kunde-Regelung aufmerksam macht. „Früher stand man dicht gedrängt in dem kleinen Laden. Das geht in Coronazeiten natürlich nicht mehr”, setzt sie hinzu. Also blickt sie vorher durchs Fenster, ob niemand drin ist oder wartet halt eben draußen einen Moment.

Größere Märkte setzen mittlerweile auf Scheiben im Kassenbereich und vor den Frischetheken sowie Abstandsmarkierungen. Auch mit Einlasskontrollen haben manche Ketten bereits begonnen.

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