STRAßENBAU

Landesstraße 23 in Milmersdorf voll gesperrt

Dass sich Ausdauer manchmal auszahlt, hob Infrastrukturministerin Schneider hervor. Sie kennt die Wünsche der Einwohner seit 15 Jahren.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Mit schwerem Gerät wird zunächst die alte Betonstraße in Milmersdorf aufgebrochen.
Mit schwerem Gerät wird zunächst die alte Betonstraße in Milmersdorf aufgebrochen. Horst Skoupy
Am Rande der Straße gaben Ministerin Kathrin Schneider (SPD – Zweite von rechts), Landrätin Karina Dörk (CDU – links) sowie Vertreter der Gemeinde Milmersdorf und des Amtes Gerswalde mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für den Ausbau der L 23 in Milmersdorf.
Am Rande der Straße gaben Ministerin Kathrin Schneider (SPD – Zweite von rechts), Landrätin Karina Dörk (CDU – links) sowie Vertreter der Gemeinde Milmersdorf und des Amtes Gerswalde mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für den Ausbau der L 23 in Milmersdorf. Horst Skoupy
So sieht die vom Landesbetrieb Straßenwesen empfohlene Umleitung aus. nk/grafik A. Köhler
Milmersdorf.

Mit einem symbolischen Spatenstich begann am Dienstagvormittag offiziell der Ausbau der Landesstraße 23 in Milmersdorf. Eine löchrige Betonstraße, die immer wieder geflickt worden war, wird dort bis Ende des Jahres ausgebaut.

Gemeinde lässt nicht locker

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) kam persönlich nach Milmersdorf. Aus gutem Grund: Der Wunsch, die Ortsdurchfahrten in Milmersdorf zu sanieren, begleite sie schon seit 15 Jahren, sagte sie bei dem symbolträchtigen Akt. Schon, als sie noch Abteilungsleiterin gewesen sei, hätten Gemeindevertreter immer wieder auf die Straßensanierung gedrungen. Jetzt, wo es mithilfe von Fördermitteln gelingt, das Vorhaben in Angriff zu nehmen, wollte sie unbedingt dabei sein. So wie schon vor zwei Jahren, als die Sanierung der L 100 durch den Ort begann.

Gemeindehaushalt geschont

755 000 Euro fließen in die Sanierung der rund 500 Meter langen Abschnitts der Landesstraße, davon rund 640 000 Euro als Fördermittel aus dem Interreg-Programm der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania. 112 000 Euro steuert der Land Brandenburg bei. Für den in diesem Fall geringen Eigenanteil von 3000 Euro bekommt die Gemeinde eine sanierte Straße, zählte die Ministerin auf. Die Betonstraße werde durch eine Asphaltstraße mit Regenentwässerung, einer Bushaltestelle auf der einen Seite und einer Bushaltebucht an der Grundschule ersetzt.

Umleitung ausgeschildert

Der Straßenausbau erfolgt unter Vollsperrung, die seit Montag aktiv ist. Von Templin aus auf die Landesstraße 100 zu gelangen, ist während der Bauphase nicht möglich. Eine offizielle Umleitung des Landesbetriebes Straßenwesen hat es in sich. Über mehr als 30 Kilometer führt sie über Templin, Vietmannsdorf und Gollin bis nach Milmersdorf.

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