Die Jäger der Region wollen die Ablehnungen nicht hinnehmen.
Die Jäger der Region wollen die Ablehnungen nicht hinnehmen. Patrick Pleul
Keine Pürzelprämie

Landkreis Uckermark sagt: Ablehnungen waren korrekt

Die Jagdbehörde Uckermark hält an den negativen Bescheiden fest, will die Waidleute aber zeitnah schriftlich über die Verfahrensweise informieren.
Prenzlau

Der Landkreis Uckermark hat am Donnerstag auf die anhaltende Kritik der Jäger reagiert, die sich öffentlich über die versagte Prämienauszahlung beschwert hatten, der Uckermark Kurier berichtete. Pressesprecherin Ramona Fischer schrieb der Redaktion, dass die Auszahlung der sogenannten Pürzelprämie auf klar definierten Antragsvoraussetzungen beruhe: „Dazu gehört unter anderem die vollständige und korrekte Ausfüllung der Wildursprungsscheine. Das sind offizielle Dokumente, quasi die Personalausweise der erlegten Tiere. Insofern sind die ergangenen Ablehnungen formal völlig korrekt. Immerhin handelt sich bei der Prämie um Steuergelder, deren korrekter Einsatz zwingend erforderlich ist.”

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Dennoch sei der Landkreis natürlich sehr daran interessiert, dass sich zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest – die sich im Übrigen unter anderem dank der erfreulich hohen Abschussquote bei Schwarzwild – nicht weiter ausgebreitet hat, die Zusammenarbeit mit den Jagdausübungsberechtigten auch künftig erfolgreich weitergeführt werde.

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Fischer erklärte abschließend: „Dazu wird gegenwärtig eine Verfahrensweise erarbeitet, die allen Belangen Rechnung trägt und über die die betroffenen Jäger in den kommenden Tagen schriftlich informiert werden.”

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