GRENZSCHLIEßUNG

Landwirte suchen händeringend Helfer

Auf den Feldern in Brandenburg muss gesät und geerntet werden. Eine Chance für Personen, denen in der Corona-Krise das Einkommen fehlt.
Die Landwirtschaft lässt sich nicht herunterfahren. Für Ernte und Anbau werden aktuell in ganz Brandenburg dringend
Die Landwirtschaft lässt sich nicht herunterfahren. Für Ernte und Anbau werden aktuell in ganz Brandenburg dringend Helfer gesucht. Patrick Pleul
Uckermark.

Die Grenzschließungen haben auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Den Bauern fehlen die Saisonarbeitskräfte, inbesondere im Spargel- und Gemüseanbau.

Eine Katastrophe, denn die Absicherung der Arbeitsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in der Corona-Krise ist unabdingbar. Sie versorgen die Gesellschaft schließlich mit Lebensmitteln. „Landwirtschaft kann man nicht herunterfahren. Nur was gesät wird, kann später auch geerntet und gegessen werden”, heißt es vom Landesbauernverband Brandenburg (LBV).

Kreative Problemlösungen

Das ist zugleich die Chance für viele Menschen, ihre Haushaltskasse aufzubessern. Insbesondere für diejenigen, deren Einkommen im Zuge der Corona-Krise kurzfristig weggefallen ist, bieten sich in der Landwirtschaft gerade neue Verdienstmöglichkeiten. Auf der Internetseite www.saisonarbeit-in-Deutschland.de können sich Interessierte informieren, welche Landwirte Arbeitskräftebedarf haben.

In diesem Zusammenhang fordert LBV-Präsident Henrik Wendorff kreative Problemlösungen. „Was wir in der gegenwärtigen Situation brauchen, ist eine möglichst reibungsarme Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Akteure und staatlichen Stellen”, erklärte er. Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass den ausländischen Berufspendlern in den grenznahen Regionen die unbürokratische Ein- und Ausreise gestattet bleibt.

 

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