AGRARDIALOG UCKERMARK

Landwirte suchen neue Chancen

Vom Feld in den Theatersaal: Im Frühjahr pflegen Bauern aus Uckermark, Barnim und Mecklenburg-Vorpommern in Schwedt den fachlichen Austausch.
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Wie können sich Landwirte auf den Klimawandel und seine Folgen wie lange Dürreperioden einstellen? Darum ging es unter anderem beim Agrardialog.
Wie können sich Landwirte auf den Klimawandel und seine Folgen wie lange Dürreperioden einstellen? Darum ging es unter anderem beim Agrardialog. Sigrid Werner
Dr. Gernot Verch gab Hinweise zur Bestandsführung.
Dr. Gernot Verch gab Hinweise zur Bestandsführung. Sigrid Werner
Prof. Dr. Enno Bahrs ermunterte zu Investitionen.
Prof. Dr. Enno Bahrs ermunterte zu Investitionen. Sigrid Werner
Prof. Dr. Hansgeorg Schönberger gab Hinweise, wie Landwirte sich mit ihrer Produktionstechnik auf Dürre und Nässe einstellen können.
Prof. Dr. Hansgeorg Schönberger gab Hinweise, wie Landwirte sich mit ihrer Produktionstechnik auf Dürre und Nässe einstellen können. Sigrid Werner
Vertrocknete Ähren aus dem Sommer 2019.
Vertrocknete Ähren aus dem Sommer 2019. Sigrid Werner
Viele Landwirte nutzten den Agrardialog zum fachlichen Austausch.
Viele Landwirte nutzten den Agrardialog zum fachlichen Austausch. Sigrid Werner
Schwedt.

Zum 16. Mal trafen sich Landwirte aus dem Nordosten Deutschlands zum gemeinsamen Agrar-Dialog. Organisiert wurde die Veranstaltung von der FGL Handelsgesellschaft mbH von der AGRAVIS Raiffeisengruppe und dem Bauernverband Uckermark. Im großen Saal der Uckermärkischen Bühnen Schwedt blieb diesmal kaum ein Platz leer. Landwirte aus der Uckermark, dem Barnim, Mecklenburg-Vorpommern tauschten sich mit Wissenschaftlern darüber aus, wie sich die Landwirtschaft an veränderte Bedingungen anpassen kann.

Hinweise zur Bestandesführung

Prof. Dr. Enno Bahrs, Direktor des Instituts für Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Universität Hohenheim, brach eine Lanze dafür, auch in schwierigen Zeiten zu investieren und in der veränderten gesellschaftlichen Akzeptanz neue Chancen zur Erschließung neuer Marktpotenziale zu sehen. Dr. Gernot Verch von der Forschungsstation Dedelow gab Hinweise zur Bestandsführung nach dem Trocken- und Hitzerekordjahr 2018. Denn noch sind in der Uckermark die Wasservorräte in den Böden längst nicht aufgefüllt. 2019 fielen bislang schon wieder 30 Liter weniger Niederschlag als noch im Vorjahr.

Reaktion auf Klimawandel

Prof. Dr. Hansgeorg Schönberger von der N.U. Agrar GmbH Schackenthal referierte angesichts der unübersehbaren klimatischen Veränderungen zur Anpassung der Produktionstechnik an Trockenheit und Nässe im Nordosten Brandenburgs. Unter anderem riet er dazu, auch für die Region neue Kulturen wie Soja in die Fruchtfolgen aufzunehmen und Stroh stets gut in den Boden einzuarbeiten.

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