Die Templiner Feuerwehr schickte auch ihr Rettungsboot zur Fundstelle. Ursprünglich war eine leblose Person im Wasser gem
Die Templiner Feuerwehr schickte auch ihr Rettungsboot zur Fundstelle. Ursprünglich war eine leblose Person im Wasser gemeldet worden. Sigrid Werner
Vorsorglich hatte die Feuerwehr auch noch Schlauchboote dabei, um Hilfe leisten zu können.
Vorsorglich hatte die Feuerwehr auch noch Schlauchboote dabei, um Hilfe leisten zu können. Sigrid Werner
Tragödie am Kanal

Leblose Person bei Templin geborgen

Rettungskräfte aus Templin sind am Donnerstagabend an die Draisinenbrücke über den Templiner Kanal geeilt. Doch sie konnten nicht mehr helfen.
Templin

Nach einem Bürgerhinweis sind am Donnerstag, dem 11. August, gegen 16.30 Uhr Rettungskräfte und Polizei an den Templiner Kanal zur Bergung einer leblosen Person aus dem Wasser ausgerückt. Die Templiner Feuerwehr schickte Einsatzfahrzeuge mit Schlauchbooten und ihr Rettungsboot und sperrte die Fundstelle ab.

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Auch zwei Rettungswagen bahnten sich von der Zehdenicker Straße aus den Weg zu dem Waldstück am Templiner Kanal in Höhe der Draisinenbrücke. Helfen konnten sie der Person indes nicht mehr.

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Wie Polizeihauptkommissar Stefan Hahlweg von der Polizeiinspektion Uckermark vor Ort mitteilte, konnte die Person nur noch tot geborgen werden. Sie sei nicht im Wasser, sondern an Land aufgefunden worden. Zu Herkunft und Alter könne man noch keine Angaben machen, ein Ausweis sei bislang nicht gefunden worden. Zu den Umständen, unter denen der Mensch gestorben ist, und zur Todesursache ermittelt nun die Polizei.

 

Warum wir über diesen Fall berichten

Der Nordkurier berichtet im Einklang mit dem Pressekodex normalerweise nicht oder nur sehr knapp über mögliche Selbsttötungen oder -versuche, zumal erwiesen ist, dass derartige Berichterstattung auch das Risiko von Nachahmer-Effekten birgt. In begründeten Einzelfällen weichen wir von dieser Richtlinie ab – im konkreten Fall, weil der Einsatz von vielen Menschen beobachtet worden war und für Gerüchte in der Stadt gesorgt hat. 

Falls Ihre eigenen Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie mit anderen Menschen darüber! Es gibt zahlreiche, auch anonyme Hilfsangebote. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Der Anruf ist kostenlos und taucht nicht in der Telefonrechnung auf.

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