CORONA-PANDEMIE

Luca-Code ab Mai auch in uckermärkischen Bussen

Bis Anfang Mai will das Unternehmen alle seine 122  Fahrzeuge mit QR-Codes ausrüsten. Fahrgäste können dann dort die Luca-App nutzen.
Auch in den Bussen der UVG kann jetzt die Luca-App genutzt werden.
Auch in den Bussen der UVG kann jetzt die Luca-App genutzt werden. Horst Skoupy
Prenzlau ·

In Geschäften der Uckermark gibt es sie schon – die sogenannte Luca-App, die den Mitarbeitern im Gesundheitsamt die Kontaktnachverfolgung von Corona-Neuinfektionen erleichtern soll. Jetzt rüstet sich auch die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH (UVG) ihre Busse für die Benutzung der Luca-App aus. Ab Mai können sich Fahrgäste in den Bussen beziehungsweise Besucher auf den Betriebshöfen oder in den vier Kundencentern des Unternehmens mit der App registrieren lassen. Das hat UVG-Pressesprecherin Steffi Pohlan mitgeteilt.

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In dieser Woche hat das Unternehmen damit begonnen, alle 122 Busse mit dem QR-Code auszustatten, der für die Nutzung der App zwingend erforderlich ist. Sowohl vorn beim Fahrer können Fahrgäste den Code mit ihrem Mobiltelefon scannen, als auch im Fahrgastraum. Auch an den Kundencentern wird der Code angebracht.

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Anders als beispielsweise in Geschäften, wo Kunden, die kein Handy besitzen, auch einen persönlichen Code in Form eines Schlüsselanhängers scannen lassen können, funktioniert die App bei der UVG nur mit einem Mobiltelefon. Nutzer müssen dazu die Luca-App aufs Handy heruntergeladen haben. Ihre Benutzung ist freiwillig, betonte Steffi Pohlan. Die Funktion ist die gleiche wie beispielsweise in Geschäften oder Restaurants: Beim Betreten eines Busses wird der QR-Code gescannt. Sobald die Busfahrt beendet ist, sollten die Nutzer der Luca-App nicht versäumen, sich manuell aus dem digitalen System abzumelden, informierte Steffi Pohlan.

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Kommentare (1)

Die Technik-Experten des „Chaos Computer
Club“ (CCC) warnen vor der sogenannten „Luca-App“. Man habe
„eklatante Mängel in Spezifikation, Implementierung und korrekter
Lizenzierung“ der App aufgedeckt. „Die nicht abreißende Serie von
Sicherheitsproblemen und die unbeholfenen Reaktionen des
Herstellers zeugen von einem grundlegenden Mangel an
Kompetenz und Sorgfalt.“ Aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 14.04.2021
Das wird noch weiter ausgeführt und läßt erhebliche Zweifel am Nutzen der APP zu.
Aber, und das wird niemand bestreiten können, ein sehr lukratives Geschäftsmodell für Smudo und Komplizen.