GROßER RUMMEL

„Marien-JahrMarkt“ lockt nach Prenzlau

Der Aufbau für den „Marien-JahrMarkt“ vor Prenzlaus Wahrzeichen ist in vollem Gange. Beim Rummel muss aber einiges beachtet werden.
Für Reno Sperlich ist der Jahrmarkt vor St. Marien ein echter Lichtblick nach dem Totalausfall durch die Corona-Krise.
Für Reno Sperlich ist der Jahrmarkt vor St. Marien ein echter Lichtblick nach dem Totalausfall durch die Corona-Krise. Konstantin Kraft
Scheibenwischer, Autoscooter, Riesenrutsche: Eine Reihe von Attraktionen lockt auf den Marktberg.
Scheibenwischer, Autoscooter, Riesenrutsche: Eine Reihe von Attraktionen lockt auf den Marktberg. Konstantin Kraft
Die Schausteller sind sich ihrer Verantwortung bewusst, zurzeit laufen die Aufbauarbeiten.
Die Schausteller sind sich ihrer Verantwortung bewusst, zurzeit laufen die Aufbauarbeiten. Konstantin Kraft
Prenzlau ·

Der Rummel ist zurück in der Stadt. Von Freitag (3. Juli) an wird auf dem Prenzlauer Marktberg der „Marien-JahrMarkt“ gefeiert. Riesenrutsche, Break Dance, Autoscooter, Scheibenwischer oder Babyflug und leckere Speisen, darunter Langos, Grill- und Crêpe-Spezialitäten, Getränke und Süßes sollen für jede Menge Abwechslung sorgen. Geöffnet ist der Jahrmarkt vom 3. Juli bis 12. Juli täglich von 11 bis 20 Uhr. Am Mittwoch, dem 8. Juli, ist ein „Familientag“ mit stark reduzierten Fahrtpreisen und weiteren Sonderangeboten geplant.

Keine Belastung für den Stadthaushalt

Möglich wurde der Jahrmarkt durch die Lockerungen der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus im Land Brandenburg. „Das ist keine Einladung, um übermütig zu werden“, erklärte Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos). Er wisse aber auch, dass durch die massiven Einschränkungen der zurückliegenden Wochen die Sehnsucht nach ein bisschen Normalität groß ist. Als zusätzlicher Höhepunkt könnte der Jahrmarkt den ein oder anderen Besucher zu den Einzelhändlern in die Innenstadt leiten.

Corona-Krise bescherte einen Totalausfall

Die zurückliegenden Wochen und Monate waren für die Schausteller hart. „Totalausfall: Umsatz null“, fasste Schausteller Reno Sperlich, der regelmäßig nach Prenzlau kommt, zusammen und sprach von schlaflosen Nächten und gewaltigen Existenzängsten. Alles, was er und seine Mitstreiter sich in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet hatten, stand auf der Kippe. Die letzten Einnahmen rührten vom Weihnachtsmarkt. Noch im Winter hatte Sperlich in neue Technik und Fahrgeschäfte investiert. Zu diesem Zeitpunkt war von der Corona-Krise noch nichts zu erahnen.

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Kommentare (1)

in die Hose,die meisten Saufen sich voll und das war es dann mit den Vorkerungen.Als ob sich einer daran hält was da groß
auf dem Schild steht.