HILFSAKTION

Marlen wartet noch auf neue Mama

Bis Ende der Woche können sich Uckermärker bewerben, die dem Reborn-Baby ein neues zu Hause geben möchten.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Das Reborn-Baby wartet in der Redaktion.
Das Reborn-Baby wartet in der Redaktion. Claudia Marsal
Prenzlau.

Das Schicksal von Reborn-Baby Marlen hat in der letzten Woche viele Leser bewegt. Der Beitrag über das unechte Neugeborene aus Prenzlau gehörte im Internet zu den meistgelesenen Artikeln im Verbreitungsgebiet von Nordkurier und Uckermark Kurier. Dementsprechend groß war die Resonanz auf die Suche nach einer neuen Mama für die Puppe, die einem Säugling zum Verwechseln ähnlich sieht. Die bisherige Besitzerin hat das mehrere hundert Euro teure Exemplar bereits in der Redaktion abgegeben. Doch wo die Kleine künftig zu Hause sein wird, steht noch nicht fest.

Marlen soll in der Uckermark bleiben

Es haben sich zwar etliche Interessenten gemeldet, die Marlen gern zu sich nehmen würden. Darunter Frauen, die selbst keine Kinder bekommen können beziehungsweise nach dem Tod eines Kindes die Trauer lindern möchten. Aber unter den vielen Zuschriften waren bislang keine Uckermärker. Besitzerin Britta K. möchte ihren kleinen Schatz aber am liebsten in der Region lassen, wenn möglich bei einer behinderten jungen Frau, die Mutterschaft ohnehin immer nachspielt, oder einer dementen Seniorin, die damit gedanklich wieder in die Vergangenheit reisen kann.

Noch können sich Angehörige oder Pflegeheime in der Redaktion melden. Am besten kurz schriftlich per Post oder per Email. Die Entscheidung, wer sich über das Reborn-Baby freuen darf, fällt Ende der Woche.

Email: red-prenzlau@nordkurier.de

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