STRÄUCHER ABGEHOLZT

Mieter beklagen Kahlschlag im Wohngebiet

In der Prenzlauer Rosa-Luxemburg-Straße wurden Holundersträucher gerodet. Dadurch sei eine Gefahrenquelle geschaffen worden, meine Anwohner.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Hier standen einmal Holundersträucher, die jetzt abgeschnitten wurden.
Hier standen einmal Holundersträucher, die jetzt abgeschnitten wurden. Kai Horstmann
Holundersträucher bildeten entlang der Mauer bislang eine Barriere für spielende Kinder. Die ist jetzt weg.
Holundersträucher bildeten entlang der Mauer bislang eine Barriere für spielende Kinder. Die ist jetzt weg. Kai Horstmann
Prenzlau.

Rodungsarbeiten in einem Hof in der Prenzlauer Rosa Luxemburg-Straße/Ecke Karl Marx-Straße kamen bei einigen Mietern überhaupt nicht gut an. Am Rande der Rasenfläche standen bis Mitte der Woche noch Holundersträucher. Doch Landschaftsgärtner veranstalteten dort einen Kahlschlag. Bei Anwohnern stießen die Arbeiten auf Unverständnis.

Morsche Gewächse

Eigentümer des Areals ist Wohnbau GmbH Prenzlau. Laut einer Sprecherin waren die Sträucher morsch und hohl. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sei deshalb schon im vergangenen Jahr damit begonnen worden, sie zu entfernen. Jetzt seien die Arbeiten zu Ende gebracht worden.

Absperrung fehlt

Dagegen bestreiten die Mieter, dass die Holundersträucher hohl gewesen sein sollen. Zugleich wiesen sie auf ein anderes Problem hin: Bislang war die Mauer zur Musikschule durch die Sträucher abgesperrt. Gleich dahinter geht es über einen Meter nach unten in die Tiefe. Jetzt fehle jegliche Sicherung, so dass besonders spielende Kinder gefährdet seien.

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