NATURSCHUTZBEHÖRDE GIBT NACH

Ministege am Uckersee dürfen bleiben

Der öffentliche Protest gegen die Entscheidung des Umweltamtes zeigt Wirkung. Die neuen Bänke am Ufer des Sees können bleiben.
Ivonne Hackbarth Ivonne Hackbarth
Zahlreiche Prenzlauer versammelten sich am Wochenende am Kap und bekundeten damit ihre Solidarität mit dem Ehrenamtler Eckhar
Zahlreiche Prenzlauer versammelten sich am Wochenende am Kap und bekundeten damit ihre Solidarität mit dem Ehrenamtler Eckhard Kroll, der seine Bauten am Uckersee vernichten soll. Claudia Marsal
Prenzlau.

Erleichtertes Aufatmen bei Eckhard Kroll: Der engagierte Rentner, der gemeinsam mit emsigen Helfern entlang des Uckersees in Prenzlau viele Verweilpunkte, insbesondere in Form von Sitzgruppen, geschaffen hat, muss all die Bauten nicht wieder abreißen. Offensichtlich blieben die lautstarken Proteste der Prenzlauer nicht ungehört und zeigte die Unterschriftenaktion Wirkung. Die Stadt und die Untere Naturschutzbehörde haben eine Einigung erzielt.

Am Dienstagvormittag hatten sich Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos), Harry Wendt von der Naturschutzbehörde und Revierförster Jens Rackelmann bei einer Vor-Ort-Begehung des Uferbereiches von Kap I Richtung Weiße Berge einen Überblick über die nicht genehmigten Bauten verschafft und nach einer Lösung gesucht. Die sieht nun so aus, dass die Kneippbadestelle bleibt, für sie wird die entsprechende fehlende Genehmigung nachträglich beantragt. Ebenso dürfen die Sitzbänke samt der Mülleimer bei den Badestellen Siefertshof und Weiße Berge bleiben.

Für die errichteten Anlagen übernimmt die Stadt Prenzlau die haftungsrechtliche Verantwortung.

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