ABITUR IN TEMPLIN

Mit Einser-Abi zum Studium

Hannah Schmöcker ist die beste Abiturientin vom Gymnasium Templin. Dort erhielten 54 Jugendliche ihre Abschlusszeugnisse.
„Unglaublich stolz” sind Doreen und Martin Schmöcker auf das 1,0-Abitur ihrer Tochter Hannah.
„Unglaublich stolz” sind Doreen und Martin Schmöcker auf das 1,0-Abitur ihrer Tochter Hannah. Horst Skoupy
Elisabeth Weitermann, Therese Kumkar, Marthe-Marie Schröder, Hannah Schmöcker und Tabea Dembski (von links) erhielte
Elisabeth Weitermann, Therese Kumkar, Marthe-Marie Schröder, Hannah Schmöcker und Tabea Dembski (von links) erhielten als Jahrgangsbeste eine finanzielle Anerkennung des Fördervereins des Gymnasiums Templin von Holger Dehmelt. Horst Skoupy
54 Abiturienten des Gymnasiums Templin haben am Freitag ihre Abschlusszeugnisse erhalten.
54 Abiturienten des Gymnasiums Templin haben am Freitag ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Horst Skoupy
Templin ·

Doreen und Martin Schmöcker sind „unglaublich stolz“. Das dürfen die Eltern von Hannah Schmöcker auch sein. Die 17-Jährige ist mit der Traumnote von 1,0 Jahrgangsbeste am Gymnasium Templin geworden. Gemeinsam mit 53 Abiturienten hat sie am Freitag ihr Abschlusszeugnis erhalten. „Wie sie das geschafft hat? Das ist eine gute Frage. Sie hat sich alles selbst erarbeitet“, erzählten ihre Eltern nach der feierlichen Übergabe. Hannah werde ihren Abschluss nutzen, um sich für ein Medizinstudium in Jena zu bewerben, verriet die Templinerin.

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Von einem denkwürdigen Jahr hatte Schulleiter Holger Dehmelt gesprochen. Das Abitur abzulegen, sei ohnehin schon eine schwierige Zeit. Durch Corona-Restriktionen sei sie zusätzlich erschwert worden. „Aber: Es ist auch Ihre Zeit, Ihre Jugend, Ihre Erfahrung, die sie unter Umständen auch stärker, selbstbewusster, empfindsamer gemacht hat und in der Sie bewiesen haben, dass Sie so etwas aushalten können“, sagte er. Insofern könne er nicht zuletzt dank der Arbeit seine Kollegen mit Fug und Recht einschätzen, dass die Abiturienten des diesjährigen Jahrgangs „reif für das wahre Leben“ seien.

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Kommentare (6)

in Templin (Uckermark) und anderswo. In Templin war meine Großmutter/Oma Marianne Ballhorn väterlicherseits bis Sommer 1989 als Lehrerin und Direktorin tätig, einige Templiner älteren Semesters werden sie noch kennen und wohl auch meinen Opa Otto-Ernst Ballhorn, der bis zu seinem Renteneintritt im Frühsommer 1989 als SED-Chef jahrzehntelang die Geschicke des damaligen Landkreises Templin (im DDR-Nordbezirk Neubrandenburg) gelenkt hat. Grüße aus Leipzig in den Norden der ehemaligen DDR. Michael Ballhorn

ob erstens nach zwei der drei Vorrunden-Spieltage bei der Fußball-EM 2021 noch keine! der 24 Nationalmannschaften rechnerisch ausgeschieden ist?

Und ob sich zweitens bislang nur Belgien, Holland und Italien das Achtelfinale der besten 16 Mannschaften Europas qualifiziert haben?

Mein Vater Hans-Hinnerk Ballhorn mit Abitur in Templin und Mathematik/Kybernetik-Studium an der EMA-Universität Greifswald ist zum Jahreswechsel 1988/89 vom DVZ (Datenverarbeitungszentrum) Neubrandenburg ins BKH (Bezirkskrankenhaus) Neubrandenburg gewechselt, aus Frust über starrsinnige Betriebsdirektoren, soweit ich mich erinnere.

und sich darüber lustig macht, stammt vermutlich aus der ehemaligen BRD. Die in Hamburg geborene Kanzlerin ging übrigens um 1970 an die gleiche EOS (DDR-Gymnasium) wie mein Vater, nur zwei Jahrgangsstufen tiefer, sie sei eine sehr gute Beobachterin gewesen, so mein Vater im Jahr 2005 bei Frau Merkels Wahlsieg 2005 und darauffolgenden Amtsantritt als Kanzlerin.

man sollte einen Menschen! mit dem Familiennamen "Ballhorn" niemals nicht unterschätzen.

ein pragmatischer Lösungsansatz, wie Fußball-Auskenner da vermutlich herangehen:
Italien, Belgien und Holland haben jeweils zweimal gewonnen, demnach sechs Punkte, und auch im TV wurde gesagt, dass diese Teams mit den 6 Punkten bereits sicher im Achtelfinale stehen.

Türkei und Dänemark haben beide zweimal verloren, können aber mit einem Sieg im letzten Vorrunden-Spiel noch drei Punkte holen, und sich von der Theorie her noch als einer der vier besten Gruppendritten (bei sechs Vorrundengruppen A-F) fürs Achtelfinale qualifizieren, dann aber wohl übers Torverhältnis.

Frankreich hat zwar schon vier Punkte (Sieg gegen Deutschland, Unentschieden gegen Ungarn), bei einer Niederlage gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo bliebe es aber dabei, und dann wären sie womöglich im Vergleich der Gruppendritten nicht unter den besten vier! Gruppendritten.