Mitten im dichten Gestrüpp unweit des Weges von Knehden zum Zeltplatz schwelte in einer Baum- und Strauchgruppe ein Brand
Mitten im dichten Gestrüpp unweit des Weges von Knehden zum Zeltplatz schwelte in einer Baum- und Strauchgruppe ein Brand vor sich hin, den Templiner Feuerwehrleute ablöschten. Foto: H. Skoupy Horst Skoupy
Flächenbrände

Mit Spaten und Kübelspritze zum Brand auf die Insel

Was machen Feuerwehrleute, wenn es auf einer Insel brennt? Dazu mussten sich Helfer des Amtes Gerswalde etwas einfallen lassen.
Templin

Auf Einsatzstichworte wie „Waldbrand”, „Feldbrand” oder „Flächenbrand” reagieren uckermärkische Feuerwehrleute derzeit höchstsensibel. Durch die Hitze der vergangenen Tage sind die Vegetationen zum Teil knochentrocken. Selbst Niederschläge wie beispielsweise in der Nacht vom Sonntag zum Montag ändern wenig an der brenzligen Situation. Die Gefahr, dass sich solche Brände rasch ausbreiten, ist daher immer gegeben.

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So haben zwei Flächenbrände Feuerwehren in Templin und Gerswalde beschäftigt. Am Montagmorgen wurden gegen 7.30 Uhr die Templiner Kameraden nach Knehden gerufen. Nach ersten Angaben gab es dort einen Schwelbrand in einem Baum- und Strauchbestand. Tatsächlich war schon auf der Anfahrt eine leichte Rauchsäule zu sehen, berichtete Einsatzleiter Mathias Gottschalk. Die Einsatzstelle selbst lag dann aber etwas versteckt in einer Busch- und Baumgruppe unweit des Weges zwischen Knehden und dem Zeltplatz.

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Dort schwelte ein Brand in den Sträuchern und angrenzenden Bäumen auf circa zwei Quadratmetern. Durch den Regen in der Nacht war die umliegende Vegetation noch feucht, was womöglich dazu beigetragen hat, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete. Die Feuerwehrleute konnten den Brand schnell löschen. Ob Blitzschlag beim Gewitter in der Nacht oder möglicherweise doch Brandstiftung die Ursache war, dazu wollte sich der Einsatzleiter nicht äußern.

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Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden bereits am Sonntagabend Feuerwehren aus dem Amtsbereich Gerswalde alarmiert. Dort brannte es an zwei Stellen auf einer Insel im Libbesickesee in der Nähe des gleichnamigen Ortes. Die Feuerwehrleute konnten nur mit Booten auf die bewaldete Insel übersetzen. Mit Kübelspritzen beziehungsweise Spaten gelang es ihnen, die Flammen und Glutnester auf zwei kleinflächigen Stellen ablöschen.

 

 

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