ILLEGALE ENTSORGUNG

Müll in Templiner Landschaft gekippt

Mit illegal entsorgten Abfällen müssen sich Mitarbeiter des städtischen Wirtschaftshofes herumärgern. Den Schaden trägt die Allgemeinheit.
Mehrere Bürger hatten diesen illegal entsorgten Müll an der Gleuenablage unweit der Straße entdeckt. Sie verst
Mehrere Bürger hatten diesen illegal entsorgten Müll an der Gleuenablage unweit der Straße entdeckt. Sie verständigten das Ordnungsamt der Templiner Stadtverwaltung. Stadtverwaltung Templin
Templin.

An der Gleuenablage in der Nähe von Templin haben Unbekannte Dinge in die Landschaft gekippt, für die sie offensichtlich keine Verwendung mehr hatten. Plasteverkleidungen, Holz, ein alter Wasserboiler gehörten unter anderem dazu. „Es sieht so aus, als ob jemand seinen Imbisswagen im Innern neu gestaltet hat“, vermutete Ute Stahlberg, Fachgebietsleiterin im Templiner Rathaus. Der Müll wurde an zwei Stellen illegal entsorgt. Unmittelbar in Straßennähe und ein Stück weiter entfernt. „Gut möglich, dass die Leute sich beobachtet gefühlt haben und deshalb weitergezogen sind.“

Anzeige bei der Polizei erstattet

Mehrere Bürger hatten sich im Ordnungsamt der Stadtverwaltung gemeldet und auf den Müll hingewiesen. Die Außendienstmitarbeiter der Behörde sahen sich das Ganze vor Ort an. „Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet“, so Ute Stahlberg. Eigentlich hätte das Umweltamt des Landkreises Uckermark wegen der Entsorgung informiert werden müssen. Doch wegen der Feiertage hätte dies zu lange gedauert. Deshalb sei der Wirtschaftshof der Stadt Templin damit beauftragt worden. Mit Kosten in Höhe von etwa 700 bis 800  Euro werde man rechnen müssen.

Zusätzliche Kosten verursacht

Eine zusätzliche Ausgabe, die die Kommune aufbringen muss, „und für die wir letzten Endes alle zahlen“, sagte die Fachbereichsleiterin. Das sei mehr als ärgerlich. Zumal sich solche Vorkommnisse in letzter Zeit wieder häufen. Ute Stahlberg hat den Eindruck, dass etliche Leute die Zeit des verordneten Stillstands wegen der Corona-Krise zum Aufräumen und Renovieren genutzt haben. „Dagegen ist natürlich nichts zu sagen. Es kann aber nicht sein, dass Unrat, alte Elektrogeräte und leere Farbdosen dann in der Landschaft landen.“ Und das, obwohl etliches davon kostenlos auf Wertstoffannahmehöfen abgegeben werden könne.

 

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