SCHUTZ VOR CORONA

Nach Ostern impfen auch Uckermärker Hausärzte

Bisher konzentrieren sich die Impfungen gegen Corona vor allem auf die Impfzentren, in der Uckermark in Prenzlau. Bald soll sich das ändern.
Bisher gibt es in Brandenburger Arztpraxen Impfungen gegen Corona nur als Modellprojekt.
Bisher gibt es in Brandenburger Arztpraxen Impfungen gegen Corona nur als Modellprojekt. Hannibal Hanschke
Templin ·

Ab dem 6. April, kurz nach Ostern, sollen die Allgemeinmediziner in Brandenburg und damit auch in der Uckermark mit Vakzinen für Impfungen gegen das Coronavirus beliefert werden. Zahlreiche Hausarztpraxen in Prenzlau, Templin, Lychen und anderswo sollen dann ihre Patientinnen und Patienten gegen das Coronavirus immunisieren können.

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Bisher waren die Impfungen hauptsächlich in den Impfzentren erfolgt, in der Uckermark in Prenzlau. Allerdings hatte es zuletzt auch Impfaktionen in Krankenhäusern und einige vom Landkreis organisierte Angebote in den anderen Städten außerhalb von Prenzlau gegeben. Davon sollten vornehmlich über 80-Jährige profitieren, um ihnen die Anfahrt nach Prenzlau zu ersparen. Zuletzt sind Mitte März auch einige uckermärkische Allgemeinmediziner in das Pilotprojekt des Landes Brandenburg eingestiegen, Angehörige der Risikogruppen direkt in ihrer Praxis zu impfen. In der Uckermark sind jetzt unter anderem Praxen in Angermünde und zwei Hausärzte in Templin dabei.

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Ab Anfang April sollen zahlreiche weitere Hausarztpraxen in Templin und dann auch anderswo in der Uckermark in die Impfaktion einbezogen werden. Der Templiner Diplom-Medizinerin Uta Pannwitz zufolge stünden dann allerdings pro Woche zunächst nur etwa 20 bis 50 Impfdosen pro Praxis zur Verfügung. Es würde auch weiterhin nach der Prioritätenliste geimpft, das heißt, über 80-Jährige beziehungsweise über 70-Jährige und Menschen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen seien zuerst an der Reihe, so die Medizinerin. Welche Impfstoffe wo zum Einsatz kämen, könne sie noch nicht sagen, sagte Uta Pannwitz. Zumindest zu Anfang könnten sich Arztpraxen oder gar die Patientinnen und Patienten das nicht aussuchen.

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