Das Dach ist fast fertig gedeckt, aktuell geht es innen weiter.
Das Dach ist fast fertig gedeckt, aktuell geht es innen weiter. Claudia Marsal
Seit März vergangenen Jahres wird hier gebaut.
Seit März vergangenen Jahres wird hier gebaut. Claudia Marsal
Krankenhaus Prenzlau

Neue Arztpraxen sollen 2023 eröffnen

Seit Monaten wird vorm Eingang der Prenzlauer Klinik gewerkelt. Doch eine weitere Station entstehe hier nicht, war von der GLG zu erfahren.
Prenzlau

Unter dem Dach des vorderen Krankenhaus-Gebäudes in der Stettiner Straße befand sich viele Jahre lang die Küche, welche Patienten und Mitarbeiter mehrmals täglich mit Essen versorgte. Es handelt sich dabei um das „Haus D“ im Gesamtensemble der Klinikgebäudeteile. Doch das ist längst Geschichte. Von der Prenzlauer Öffentlichkeit nicht unbemerkt begannen nämlich umfangreiche Umbauten. Künftig sollen hier mehrere Arztpraxen eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) ihren Platz haben. Das Dach ist inzwischen fast fertig, der Rohbau innen auch. Aktuell geht es mit dem Trockenbau weiter. Es erfolgen derzeit noch Abstimmungen zum Raumkonzept, ließ der Bauherr wissen.

+++ Patientenbesuche in Krankenhäusern wieder möglich +++

Der vorgesehene Termin der Fertigstellung ist allerdings schon Dezember 2022, sodass ab Januar 2023 dort Arztpraxen zu finden sind.

Intensivpflege schon bezogen

Das Baugeschehen fügt sich ein in die Gesamtneugestaltung des Krankenhauses zu einem ambulant-stationären Gesundheitszentrum, heißt es vom Trägerkonzern. Im vergangenen Jahr wurde zum Beispiel schon ein neuer ambulanter Intensivpflegebereich bezogen, und der neue Hubschrauberlandeplatz wurde freigegeben. Parallel wird derzeit der alte OP-Bereich des Krankenhauses komplett baulich erneuert und künftiger Ort für Küche und Cafeteria sein, freut sich Andreas Gericke, Pressesprecher der Gesellschaft für Leben und Gesundheit.

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Auf die Frage, ob die GLG schon mitteilen könne, wie viele Praxen genau und vor allem welche Fachrichtungen angedacht sind, beziehungsweise ob es schon Interessenten dafür gibt, hieß es allerdings: „leider nicht.” Diesbezüglich läuft die Entscheidungsfindung noch.

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