VANDALISMUS

Neue Fassade der Templiner Hyparschale beschmiert

Die Stadtverwaltung hat eine Belohnung für Zeugen ausgesetzt, die Hinweise zu den Tätern geben können. Der Schaden ist erheblich.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Der Wirtschaftshof hat den Auftrag erhalten, diese Schmierereien an der Fassade der Hyparschale zu entfernen.
Der Wirtschaftshof hat den Auftrag erhalten, diese Schmierereien an der Fassade der Hyparschale zu entfernen. Michaela Kumkar
Templin.

„Vandalismus ist Liebe“. Mit diesen und anderen „Botschaften“ haben sich Unbekannte an der neuen gläsernen Fassade der Hyparschale im Bürgergarten zu schaffen gemacht. Mehrere Graffiti „zieren“ einen Teil der Scheiben. Spaziergänger hatten die Schmierereien entdeckt. „Passiert ist das Ganze vermutlich in der Nacht vom 1. zum 2. Mai“, so Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke).

Um- und Ausbau kosten viel Geld

Er ist mehr als verärgert. Für viel Geld lässt die Stadt die denkmalgeschützte Hyparschale und den benachbarten Flachbau um- und ausbauen. Das kostet 5,5 Millionen Euro einschließlich Fördermitteln. Und jetzt das. „Wir haben sofort Anzeige bei der Polizei wegen Sachbeschädigung erstattet“, teilte Detlef Tabbert mit.

Belohnung für Ergreifung der Täter

Um den Tätern auf die Spur zu kommen, hat die Stadt eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. „Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die in Zusammenhang mit den Schmierereien stehen, der wird gebeten, sich zu melden.“ Der Bürgermeister hofft, dass es Zeugen für die Sachbeschädigung gibt. Hinnehmen will die Stadt weiteren Vandalismus an dem Gebäudekomplex nicht mehr. „Wir werden dort während der Zeit der Bauarbeiten eine Videoüberwachung installieren“, kündigte der Bürgermeister an.

Wirtschaftshof soll Farbe beseitigen

Inzwischen hat der Templiner Wirtschaftshof den Auftrag bekommen, die Schmierereien an der Fassade wieder zu beseitigen. Detlef Tabbert ging davon aus, dass dies umgehend passiert.

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Kommentare (1)

Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel, "Fight Capitalism"! Herr Tabbert findet die Täter ganz sicher in den eigenen Kampftruppen!