PHOTOVOLTAIK

Neue Solarzellen in Prenzlau geplant

Das Gelände des Unternehmens Reserv in der Kreisstadt ist zum Teil ungenutzt. Die Grünpfleger wollen die Fläche mit Solarzellen bestücken.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Ein Teil des Reserv-Grundstücks in Prenzlau soll an einen Investor verpachtet werden – für eine Photovoltaik-Anlage.
Ein Teil des Reserv-Grundstücks in Prenzlau soll an einen Investor verpachtet werden – für eine Photovoltaik-Anlage. Benedikt Dittrich
Prenzlau.

Auf rund 15 000 Quadratmetern soll künftig Strom mit Solarzellen erzeugt werden. Eine Fläche, die in den vergangenen Jahren von den Garten- und Landschaftspflegern nicht genutzt wurde. Der Unternehmenssitz von Reserv in Prenzlau an der Brüssower Allee ist rund 37 000 Quadratmeter groß, der Großteil ist bebaut, oder wird von Fahrzeugen genutzt. Trotzdem ist noch viel Platz.

Anlage soll bis zu 1300 Kilowatt leisten

Deswegen die Idee, die Brache in Richtung Norden anderweitig zu nutzen. Entschieden hat sich Reserv für die Firma Mayer und Sellin aus Baden-Württemberg. Geplant ist eine Photovoltaik-Anlage, die eine Leistung von bis zu 1300 Kilowatt haben soll – verbaut werden laut Antrag bis zu 5000 Module. Das Grundstück soll für 50 Jahre verpachtet werden.

Stromproduktion könnte 2020 starten

Für die Sondernutzung muss der Bebauungsplan geändert werden, darüber müssen die Stadtverordneten entscheiden. Diese befassen sich am kommenden Dienstag, dem 9. April, um 17 Uhr im Rathaus in Prenzlau mit den Plänen. Gibt die Politik grünes Licht, könnte die Anlage bereits 2020 Strom produzieren.

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