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Zwischen Ferienpark und Wohnbebauung ist noch ein breiter Streifen Platz für weitere Ferienhäuser. Der Investor würde einen Teil davon gern mit Einfamilienhäusern bebauen lassen. Sigrid Werner
Bebauungsplan in Templin

Neuer Vorstoß für weitere Eigenheimplätze in Templin

Dürfen neben dem Ferienpark Templin nur Ferienhäuser entstehen oder auch Eigenheime? Dafür müsste allerdings Baurecht geschaffen werden.
Templin

Hans-Georg Barwinsky hat nach mehreren erfolglosen Versuchen erneut um eine Änderung des Bebauungsplanes 07/91 „Kurgebiet nördlicher Teil“ gebeten. Vor dem Hintergrund einer großen Nachfrage nach Eigenheimbauland in Templin möchte er im B-Plan vorgesehene Sondergebietsflächen „Ferienhäuser“ teilweise in Wohnbauflächen umwandeln. Dazu müsste dafür ein reines Wohngebiet ausgewiesen werden. Das in den vergangenen Jahren immer abgelehnt worden. Die Stadtverordneten wollten sich Flächen für touristische Weiterentwicklung reservieren.

Zum letzten Anlauf 2019: Statt Ferienhäuser Platz für Eigenheime in Templin

Um den Stadtverordneten sein Vorhaben schmackhaft zu machen, hat der Investor vorgeschlagen, 20 Prozent der dann voll erschlossenen Baugrundstücke für Eigenheime zu einem vergünstigten Preis abzugeben. Die Stadt könnte für diese sieben bis acht Parzellen bestimmen, wer dort bauen darf. Die Stadtverordneten hatten in den vergangenen Wochen bereits über ein Einheimischen-Modell zur bevorzugten Vergabe von Baugrundstücken an Bauwillige Templiner oder Zuzügler diskutiert, das Thema aber mangels verfügbarer städtischer Flächen erst einmal beiseite gelegt. In dem B-Plangebiet sind bislang nur zwei von sieben Baufeldern mit Ferienhäusern und Appartements belegt. Aus dem Erlös der Eigenheim-Baugrundstücke möchte der Investor 40 weitere Ferienhäuser bauen und zwar bedarfsgerecht dieses Mal für größere Besuchergruppen. Daran fehle es in Templin noch.

 

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