TRAUMJOB GEFUNDEN

Neues Gesicht im Templiner Standesamt

Liebe, Glück und Trauer gehören zu dem, was den Beruf der 36-Jährigen Uckermärkerin ausmacht. Das möchte sie nicht missen.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Am Freitag wird Soraya Meng ein Brautpaar zum ersten Mal nach dem Ja-Wort fragen.
Am Freitag wird Soraya Meng ein Brautpaar zum ersten Mal nach dem Ja-Wort fragen. Michaela Kumkar
Templin.

Am Freitag wird Templins neue Standesbeamte Soraya Meng zum ersten Mal im Trauzimmer der Stadtverwaltung ein Brautpaar nach dem Ja-Wort fragen. Darauf freue sie sich schon sehr, sagte die 36-Jährige. Berufliche Erfahrungen in diesem Bereich habe sie bereits in München gesammelt, wo sie zehn Jahre im Standesamt arbeitete. Dort sei vorrangig für Geburtsbeurkundungen zuständig gewesen.

Die ausgebildete Verwaltungsfachangestellte, die sich zur Standesbeamten qualifiziert hat, kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. Zum einen, weil sie gern mit Menschen zu tun habe. Zum anderen, weil man dabei mitten im Leben stünde. Man habe mit Liebe, Glück, aber auch mit Trauer zu tun, so Soraya Meng. Denn zu ihren Aufgaben zähle schließlich auch die Beurkundung von Sterbefällen.

Dass es die 36-Jährige in die Uckermark verschlagen hat, liegt an einem Zufall. In Sachsen-Anhalt begegnete sie sozusagen der Liebe ihres Lebens, ein Uckermärker. Nach einem Jahr sei dann sie zu ihm nach Gerswalde gezogen. Zunächst habe sie beim Landkreis Uckermark gearbeitet, dann im Amt Oder-Welse. Dann suchte die Stadt Templin eine neue Standesbeamte. Monika Faßhauer war nach Jahren im Beruf in den Ruhestand verabschiedet worden. Soraya Meng hat sich sofort beworben. Mit Erfolg.

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