Bauprojekt

Neugestaltung des Templiner Bürgergartens gestartet

Das Naherholungsgebiet soll attraktiver werden. Die Zeit drängt, denn im kommenden Jahr soll eine zünftige 750-Jahrfeier steigen.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Vertreter der Stadt, des Bürgergartenvereins und weitere Kooperationspartner haben am Mittwoch mit einem symbolischen S
Vertreter der Stadt, des Bürgergartenvereins und weitere Kooperationspartner haben am Mittwoch mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für die Umgestaltung des Templiner Bürgergartens gegeben. Horst Skoupy
Mitarbeiter des Templiner Straßenbau Service haben bereits den alten Plattenweg aufgenommen. Er soll erneuert werden.
Mitarbeiter des Templiner Straßenbau Service haben bereits den alten Plattenweg aufgenommen. Er soll erneuert werden. Horst Skoupy
Planer Frank Buck (Mitte) besprach mit Bauleuten und Vertretern der Bauverwaltung erste Details zur Projektausführung.
Planer Frank Buck (Mitte) besprach mit Bauleuten und Vertretern der Bauverwaltung erste Details zur Projektausführung. Horst Skoupy
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Templin.

Seit sieben Jahren wird in der Stadt von der Umgestaltung des Templiner Bürgergartens gesprochen. Jetzt folgen den Worten endlich Taten. Nicht nur mit einem symbolischen Spatenstich, mit dem Vertreter der Stadtpolitik, des Bürgergartenvereins und weitere Kooperationspartner am Mittwochnachmittag das Startsignal gaben. Gleich nebenan haben Bauarbeiter bereits damit begonnen, den alten Plattenweg vom Zugang in der Lychener Straße durch den Park bis hin zum Gebäudekomplex mit der Hyparschale aufzunehmen, um ihn neu anzulegen.

Planer vor Ort

Unter den Gästen befand sich auch Frank Buck. Der Planer aus Strausberg hatte mit seinem Konzept die Jury des Ideenwettbewerbes für die Umgestaltung des städtischen Bürgergartens überzeugt. Obwohl sein Konzept angepasst werden musste, weil weniger Fördermittel fließen als ursprünglich geplant, und weil die Denkmalschutzbehörde Veränderungen gefordert hatte, blickt Frank Buck nach vorn. „Ich habe noch nicht erlebt, dass ein Konzept eins zu eins umgesetzt wird. Projekte wie diese haben eine Eigendynamik. Ich bin froh, dass die wesentlichen Elemente des Konzeptes erhalten geblieben sind“, sagte er.

Schauplatz für Feier zum Jubiläum

Für die Bauleute und die Verwaltung läuft jetzt die Zeit. Im kommenden Jahr wollen die Bürger der Stadt zusammen mit ihren Gästen im neu gestalteten Bürgergarten den 750. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt Templin feiern, sagte Kurstadtkoordinator Sebastian Tattenberg. In das Projekt investiert die Stadt mehr als 900 000 Euro, die Hälfte davon fließen als Fördermittel aus einem der Interreg-Programme der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania.

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